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Induktive Miniatursensoren für Satelliten, Flugzeuge und Industrie

| Redakteur: Katharina Juschkat

Das Unternehmen A.B.Jödden entwickelt induktive Miniatursensoren für bis zu 20 mm Messweg. Die Sensoren mit integrierter Elektronik sollen robust und langlebig sein.

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Das Unternehmen A.B.Jödden entwickelt induktive Miniatursensoren für bis zu 20 mm Messweg. Die Sensoren mit integrierter Elektronik sollen besonders robust und langlebig sein.
Das Unternehmen A.B.Jödden entwickelt induktive Miniatursensoren für bis zu 20 mm Messweg. Die Sensoren mit integrierter Elektronik sollen besonders robust und langlebig sein.
( A.B.Jödden )

Die typische Ausführung eines induktiven Wegaufnehmers besteht aus einem hohlen Spulenkörper mit streng symmetrisch gewickelten Spulen, einer magnetischen Abschirmung mit hoher Permeabilität und einem runden, rostfreien Stahlgehäuse. Die Räume zwischen Spule und Gehäuse werden komplett mit aushärtendem Kunststoff vergossen.

Kontaktlose Messung zur Materialprüfung

Durch den Spulenkörper bewegt sich der Stößel aus einer Nickel-Eisenlegierung und verändert die Induktivität der beiden Spulenhälften gegensinnig. Die Bohrung des Spulenkörpers und der Durchmesser des Stößels sind so gewählt, dass eine berührungslose, verschleißfreie Bewegung erfolgen kann. Die kontaktlose Messung ist ein großer Vorteil der induktiven Wegaufnehmer und ermöglicht somit Einsätze u. a. in Maschinen zur Materialprüfung und auf Vibrationsprüftischen. Aufgrund der unendlichen Auflösung können kleinste Wegänderungen des Stößels gemessen werden, nur begrenzt durch das Rauschen der integrierten Elektronik.

Einsatz in Satellitentechnik und Flugzeugen

Die lange Lebensdauer und Zuverlässigkeit ermöglichen den Einsatz bei sensiblen Anwendungen wie Satellitentechnik, Flugzeugen oder der Industrieautomation. Die induktiven Wegsensoren der Baureihe SM34 haben einen Durchmesser von 10 mm und erfassen Wege von 5, 10, 15 oder 20 mm. Die integrierte Elektronik wertet die Induktivitätsänderung aus, die durch die axiale Verschiebung eines NiFe-Metallkernes hervorgerufen wird.

Trotzt extremen Umweltbedingungen

Betriebsspannungen von 5, 12 oder 24 VDC und der geringe Betriebsstrom ermöglichen den Einsatz auch in mobilen Systemen. Das wegproportionale, analoge Ausgangssignal von 0 - 10, 0 - 5, oder 0 - 4 VDC kann von vielen Auswerteeinheiten direkt verarbeitet werden. Die Ausführung mit Stromausgang 4 - 20 mA ist in 2 Leitertechnik verfügbar.

Die Miniatursensoren in Schutzart IP 67 können bei extremen Umweltbedingungen wie Ölnebel, Schlamm, Regen und Staub eingesetzt werden und widerstehen Schockbelastungen bis 250 g SRS sowie Vibrationsbelastungen bis 20 g rms.

Sensor+Test 2016: Halle 5, Stand 342.

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