Wegaufnehmer

Induktive Wegaufnehmer in 2-Leitertechnik

| Redakteur: Rebecca Näther

Die geringe Stromaufnahme der neu entwickelten Elektronik ermöglicht die Ausführung der induktiven Wegaufnehmer in 2-Leitertechnik mit einem Ausgangssignal von 4 -20 mA, dass von vielen Auswerteeinheiten direkt verarbeitet werden kann.
Die geringe Stromaufnahme der neu entwickelten Elektronik ermöglicht die Ausführung der induktiven Wegaufnehmer in 2-Leitertechnik mit einem Ausgangssignal von 4 -20 mA, dass von vielen Auswerteeinheiten direkt verarbeitet werden kann. (Bild: a.b. Jödden)

Auf der diesjährigen Sensor+Test stellt die A.B. Jödden GmbH unter anderem ihren induktiven Wegaufnehmer in 2-Leitertechnik vor.

Die A.B. Jödden GmbH stellt ihren induktiven Wegaufnehmer in 2-Leitertechnik vor. Die induktiven Wegaufnehmer SM263/283 (Gehäuse Ø 12 mm) sind für Messwege bis 360 mm ausgelegt. Die Serie SM343 (Gehäuse Ø 10 mm) kann Wege bis 20 mm messen. Ein integrierter Microcontroller wertet die axiale Verschiebung des Mu-Metallkerns aus. Die komplette Elektronik, die ein wegproportionales Ausgangssignal liefert, ist im Gehäuse eingebaut. Die geringe Stromaufnahme der neu entwickelten Elektronik ermöglicht die Ausführung der induktiven Wegaufnehmer in 2-Leitertechnik mit einem Ausgangssignal von 4 -20 mA, dass von vielen Auswerteeinheiten direkt verarbeitet werden kann.

Sensor ohne externe Energiezufuhr

Der endliche Wert (< 4 mA) ermöglicht es, den Sensor ohne zusätzliche externe Energiezufuhr permanent mit Energie zu versorgen. Auf diesem Weg kann damit auch eine interne Überwachung (Sensordefekt/Leitungsbruch) realisiert werden. Das Signal Live Zero („Lebender Nullpunkt”) ist typisch für 2-Leiter-Sensoren mit hoher Verfügbarkeitskontrolle. Für die Fehlersuche ist die Live-Zero-Beschaltung auch vorteilhaft, weil der Signalverlauf mit einem Multimeter über die gesamte Übertragungsstrecke auswertbar ist.

Als Betriebsspannung werden 9 - 32 VDC benötigt. Die minimale Betriebsspannung ist dabei abhängig vom Bürdenwiderstand RB (9V + RB (in Ohm) x 20 mA). Viele verschiedene mechanische Anbauten, wie z. B. Kugelgelenke an Stößel und Gehäuse, sind lieferbar. Bei den Tasterversionen wird der Stößel über eine integrierte Feder in die Ruhestellung gedrückt.

Einsatz der Sensoren bei Schlamm und Regen

Der elektrische Anschluss erfolgt wahlweise über einen Stecker oder ein wasserdicht angegossenes Kabel. In dieser Ausführung wird die Schutzart IP68 (Untertauchen) erreicht. Jede gewünschte Variante, selbst Sonderkonstruktionen konzipiert das Unternehmen. Die vergossene Bauweise (IP68) erlaubt den Einsatz der Sensoren auch bei extremen Umweltbedingungen wie Ölnebel, Schlamm, Regen, Staub sowie bei hohen Schock- und Vibrationsbelastungen (Schock 20 g rms, Vibration 250 g SRS 20 - 2000 Hz).

Sensor & Test: Halle 5, Stand 342

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