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Security

Industrial Security Appliances zum Schutz vor unbefugtem Zugriff

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Siemens erweitert sein Portfolio zum Schutz vor Angriffen auf Soft- und Hardwarekomponenten auf industrieller Zellenebene: Die neuen Industrial Security Appliances Scalance SC-600 verfügen über eine Firewall (Stateful Inspection Firewall) mit einem Datendurchsatz von bis zu 600 Megabits pro Sekunde (Mbit/s).

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Industrial Security AppliancesScalance SC-600 zum Schutz auf Zellenebene.
Industrial Security AppliancesScalance SC-600 zum Schutz auf Zellenebene.
(Bild: Siemens )

Anwender können ausführungsabhängig zusätzlich bis zu 200 IPsec (Internet Protocol Security) VPN-Tunnel verwalten. Zusätzlich dazu bietet Scalance SC-600 mit virtuellen LANs (VLAN) und Network Address Translation (NAT/NAPT) komfortable Möglichkeiten zur Netzwerkstrukturierung.

Konfiguration über Webserver, TIA Portal, SNMP und CLI

Die Konfiguration von Scalance SC-600 erfolgt über den integrierten Webserver, über Simple Network Management Protocol (SNMP), Command Line Interface (CLI) oder via Engineering-Software Step 7 V15 (TIA Portal). Für den gesicherten Fernzugriff können die neuen Industrial Security Appliances über die Management Plattform Sinema Remote Connect angebunden werden.

Stateful Inspection Firewall mit Datendurchsatz von 600 Mbit/s

Die Scalance SC-600 sind kompakte Security Netzwerkkomponenten mit jeweils bis zu sechs RJ45-Ethernet-Ports, die eine Datenrate von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) bieten. Zwei der sechs Ports sind als Combo-Ports ausgeführt. In diese lassen sich wahlweise optische 100 Mbit/s oder 1 Gbit/s SFPs (Small Form-factor Pluggable) in Single- oder Multimodeausführung integrieren. Damit ermöglichen die Combo-Ports durch FO-Leitungen mit LC-Anschlusstechnik die Überbrückung von Distanzen von bis zu 200 Kilometern. Die kombinierten zwei RJ45-Ports werden dabei deaktiviert.

Flexibel konfigurierbare Sicherheitszonen realisierbar

Mit Scalance SC-600 sind flexibel konfigurierbare Sicherheitszonen realisierbar. Dazu ist je nach Variante entweder ein Port für das überlagerte Netzwerk und ein Port für das zu sichernde Netzwerk bestimmt oder die sechs aktiven Ports können nach Bedarf in verschiedene Security Zonen eingeteilt werden. Das an die Simatic S7-1500-Gehäuse angelehnte Design erleichtert den platzsparenden Einbau im Schaltschrank.

Fernwartung in Kombination mit Sinema Remote Connect

Die Industrial Security Appliances verfügen über eine redundante DC 24 Volt-Spannungseinspeisung sowie einen Meldekontakt und können auch in die Netzwerkmanagement-Software Sinema Server eingebunden werden. Außerdem sind sie für explosionsgefährdete Bereiche der Zone 2 und den Schiffbau zugelassen und erfüllen die Norm IEC 62443.

SPS IPC Drives: Halle 11

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