Security-Architektur

Industrie 4.0 – nur mit sicherem Netzwerk realisierbar

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Integriertes Netzwerk – Basis für die Digitalisierung

Diese Beispiele zeigen, dass Industrie-4.0-Projekte schon heute Realität sind und sich auch mit überschaubarem Aufwand realisieren lassen. Dabei können Unternehmen in kleinen Schritten vorangehen und in Teilbereichen des eigenen Unternehmens erste Projekte durchführen, um Erfahrungen zu sammeln. Wer jedoch vollständig vom Wertschöpfungspotenzial profitieren möchte, kommt um eine Verknüpfung von Produktions- und Unternehmensnetzwerk nicht herum. Denn nur die Integration aller Prozesse in eine umfassende Netzwerkstruktur ermöglicht eine zentrale, digitale und weitgehend automatisierte Steuerung der Produktionsabläufe.

Das Netzwerk bildet dabei auch die Basis für die Digitalisierung. Denn schließlich müssen sowohl die anfänglichen Sensordaten als auch die finalen Analyseergebnisse zwischen Maschinen, Steuerungssystemen, Anwendungen, Rechenzentren und Cloud-Lösungen ausgetauscht werden, um den benötigten Informationsfluss zu gewährleisten. Dies ist nur in digitalen Formaten ohne Reibungsverluste und Fehler durch Medienbrüche oder manuelle Eingriffe möglich.

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Sicherheit als Enabler

Für solche übergreifenden Netzwerk-Architekturen sind umfassende Sicherheitskonzepte nötig. Denn jede Komponente, die mit dem IoT verbunden wird, bildet ein potenzielles Einfallstor für Cyberkriminelle. Daher ist jeglicher Zugriff auf die Infrastruktur mit strengen Identifizierungs- und Authentifizierungsdiensten zu überwachen. Hierbei sind sämtliche Bereiche wie Netzwerk, Rechenzentrum, Cloud, Anwendungen und Geräte zu berücksichtigen – vor, während und nach einem Angriff.

Sicherheit ist aber kein Bremser, sondern ein Enabler für Industrie 4.0. Denn alle Konzepte und neuen Entwicklungen sind nur umsetzbar, wenn sie sicher ablaufen. Aktuelle Anforderungen an den sicheren Zugang zum Internet und der Nutzung von Cloud-Anwendungen erfüllt zum Beispiel Cisco Umbrella als erster Secure Internet Gateway (SIG) in der Cloud. Die Lösung funktioniert ortsunabhängig und ohne VPN-Verbindung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmensnetzwerks. Mit der Cisco Firepower 2100 Series Next-Generation Firewall (NGFW) lassen sich hohe Volumina an sensiblen Transaktionen ausführen sowie eine hohe Verfügbarkeit kritischer Geschäftsfunktionen und -daten sicherstellen – vom Rand des Internets bis zum Rechenzentrum. Direkt an den Maschinen und in der Fertigung kommt die Industrial Security Appliance ISA3000 zum Einsatz, die auf der Hutschiene montiert wird und die gängigen Industrieprotokolle direkt vor Ort interpretieren und absichern kann.

Die skizzierten Lösungen machen deutlich, dass die Zukunft der Industrie automatisiert und netzwerkbasiert sein wird. Dies kann aber nur mithilfe einer sicheren Netzwerk-Infrastruktur im Unternehmen gelingen, die über alle Prozessbereiche – von der Produktion bis hin zur Administration – implementiert und miteinander verknüpft werden muss. Nur so können Unternehmen die Basis zum sicheren Ausbau heutiger und zukünftiger Industrie-4.0-Projekte legen.

Die Redaktion in eigener Sache: Die Themen Internet of Things und Industrie 4.0 haben viel zu viel Potential, deshalb sollten Sie es nicht als Hype links liegen lassen. Ob Einsteiger oder Fortgeschrittener: Besuchen Sie den IoT-Kongressvom 13. - 14. September 2017 im NH Hotel München Dornach.

* Jürgen Hahnrath, Head of IoT Solution bei Cisco

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