Digitalisierung Projektpartner entwickeln Zertifikat für verlässliche Daten

Quelle: Physikalisch-Technische Bundesanstalt 1 min Lesedauer

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Für die Digitalisierung braucht die Industrie vor allem Daten, doch welcher Quelle können Unternehmen vertrauen? Mithilfe eines Zertifikats könnten sich in Zukunft qualitativ hochwertige Datensätze selbst ausweisen.

Der digitale Kalibrierschein (DCC) soll maschinenlesbar und fälschungssicher sein. (Bild:  PTB)
Der digitale Kalibrierschein (DCC) soll maschinenlesbar und fälschungssicher sein.
(Bild: PTB)

Mehrere Partner aus Industrie und Wirtschaft haben unter der Leitung der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) erstmals gemeinsame Standards entwickelt, die eine verlässliche Kommunikation mittels Daten ermöglichen und diese durch digitale Zertifikate sicherstellen. Laut einer Mitteilung könnte dies die Basis für eine effektive Produktion und sehr gute internationale Wettbewerbsbedingungen für die deutsche Industrie sein. Das Zertifikat soll darüber hinaus weltweit zum Einsatz kommen können. Zu den Partnern gehören international agierenden Industrieunternehmen wie Siemens, Bosch und Zeiss.

Konkret entwickelte das Projektteam einen digitalen Kalibrierschein (DCC). Dieser enthält Kalibrierinformation in einer für Computer verständlichen und fälschungssicheren Struktur. Damit könne der DCC auch als Grundlage für die Entwicklung weiterer Zertifikate dienen, die zentrale Bausteine eines Digitalen Produktpasses sein können. Die globale Einsetzbarkeit des DCC ist mit einer international agierenden Nutzungsgemeinschaft in den bisher drei DCC-Konferenzen mit zuletzt mehr als 1.100 Teilnehmenden aus 93 Ländern abgestimmt worden, heißt es weiter.

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