Bildverarbeitung
Industrielle Bildverarbeitung – einfach gewinnbringend einsetzbar

Von Ulf Schulmeyer, Product Manager Merlic, MVTec Software GmbH 5 min Lesedauer

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Automatisierung und Digitalisierung halten in immer mehr Branchen Einzug. Neusortierte Lieferketten, Fachkräftemangel und kürzere Produktlebenszyklen fördern diese Entwicklung. In diesem Zuge wird die industrielle Bildverarbeitung zur Schlüsseltechnologie. Denn sie ermöglicht, Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu automatisieren und zu optimieren.

Industrielle Bildverarbeitung ermöglicht die Qualitätssicherung in der Halbleiterherstellung. (Bild: ©  Ali - stock.adobe.com)
Industrielle Bildverarbeitung ermöglicht die Qualitätssicherung in der Halbleiterherstellung.
(Bild: © Ali - stock.adobe.com)

Die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision) hat sich in den letzten Jahrzehnten als unverzichtbar etabliert. Als „Auge der Produktion“ hat sie Fertigung und Logistik immer im Blick. Doch wie funktioniert Machine Vision in der Praxis? Welche Komponenten braucht es, welche Vorteile bietet die Technologie und wo kann sie diese am besten entfalten?

Zunächst zu den Grundlagen: Für eine Machine-Vision-Anwendung braucht es Hardware- und Software-Komponenten. Als Hardware dienen Industrie-PCs, passende Beleuchtung und natürlich Bildeinzugsgeräte, wie Kameras oder Sensoren. Diese erfassen die Produktionsabläufe und erzeugen so Bilddaten. Im bildhaften Vergleich arbeiten sie also wie die Linse eines Auges.