Prozessdigitalisierung Industrielle Fertigung hinkt bei Digitalstrukturen hinterher

Quelle: Docu Sign

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Vor allem bei Mitarbeiter- und Kundenverträgen hinkt die Fertigung im Branchenvergleich hinterher. Für die Automatisierung im Mittelstand ist das ein Hindernis.

Einen Vertragsprozess digital abschließen zu können erspart Zeit und könnte ein wichtiger Baustein für die Automatisierung im Betrieb sein.
Einen Vertragsprozess digital abschließen zu können erspart Zeit und könnte ein wichtiger Baustein für die Automatisierung im Betrieb sein.
(Bild: ipuwadol - stock.adobe.com)

Eine gemeinsame Studie des Unternehmens Docu Sign und dem Marktforschungsunternehmen Statista hat dem Mittelstand ausbaufähige digitale Strukturen attestiert. Laut einer Mitteilung ist die Hälfte der mittelständischen Unternehmen in Deutschland von durchgängigen digitalen Prozessen ohne Medienbrüche noch weit entfernt. Von einem sogenannten Medienabbruch spricht man, wenn ein digitaler Prozess unterbrochen wird, Daten ausgedruckt und anschließend wieder digital erfasst werden. Im Branchenvergleich hinkt unter anderem die Fertigung bei der Prozessdigitalisierung deutlich hinterher.

Mitarbeiterverträge werden gedruckt und wieder eingescannt

Demnach bewerten 74 Prozent der befragten Mittelständler die Digitalisierung im eigenen Unternehmen mit gut bis sehr gut. Docu Sign weist darauf hin, dass sie sich damit innovativer als die deutsche Wirtschaft im Allgemeinen wahrnehmen (54 Prozent). Die Studie zeige zudem, dass es zu 69 Prozent bei Mitarbeiterverträgen und zu 60 Prozent bei Kundenverträgen zu einem Medienbruch komme. In der Fertigungsbranche werden sogar noch über 80 Prozent der Mitarbeiterverträge gedruckt und eingescannt, so das Unternehmen.

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Digitales Vertragsmanagement ist bei 43 Prozent der befragten Mittelständischen Unternehmen im Einsatz. 38 Prozent planen einen entsprechenden Einsatz, davon 13 Prozent noch im laufenden Quartal und 48 Prozent bis zum Ende des Jahres. Die Fertigungsbranche landet hier unter dem Durchschnitt: 40 Prozent gaben an, digitales Vertragsmanagement im Einsatz zu haben.

Aber wieso zögern manche Unternehmen bei der Prozessdigitalisierung? 53 Prozent führen Sicherheitsbedenken an. 34 Prozent gehen von einer Nichtvereinbarkeit mit etablierten Prozessen aus und 28 Prozent glauben, dass Kunden oder Mitarbeiter sich dagegen wehren würden.

„Die Ergebnisse unserer jüngsten Mittelstandsstudie bestätigen, dass es in Deutschland noch viel Potenzial auf dem Weg zu volldigitalen Vertragsprozessen gibt. Noch immer behindern bestehende papierbasierte Prozesse die übergreifenden Geschäftsprozesse und digitalen Workflows. Sie führen zu Informationssilos und werden so zum Sicherheitsrisiko“, sagt Daniela Becker, Area Vice President EMEA bei Docu Sign. Optimistisch gestimmt wird sie jedoch durch die hohe Planungsbereitschaft, um die Digitalisierung von Vertragsprozessen voranzutreiben.

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