Datenanalyse

Industrielles Internet der Dinge für Maschinenbauer live demonstriert

| Redakteur: Philipp Weinecke

Anhand einer KHS Plasmax Maschine zeigt Copa-Data auf der Hannover Messe exemplarisch, wie Maschinen durch DataAnalytics besser gewartet und damit effizienter genutzt werden können.
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Anhand einer KHS Plasmax Maschine zeigt Copa-Data auf der Hannover Messe exemplarisch, wie Maschinen durch DataAnalytics besser gewartet und damit effizienter genutzt werden können. (Bild: Copa-Data)

Copa-Data präsentiert auf der Hannover Messe das technologische Zusammenspiel zwischen Zenon, dem Copa-Data Software-System für die industrielle Automatisierung, und der Microsoft Azure Cloud-Plattform in einer Live-Demo mit dem international tätigen Anlagenbauer KHS am Microsoft-Stand in Halle 7, Stand C40. Besucher sollen sich anhand der Integration von Zenon in die Cloud-Plattform Microsoft Azure ein Bild davon machen können, wie in nur einem System auf sämtliche Daten einzelner Maschinen, Fertigungslinien oder ganzer Produktionsstätten eines Unternehmens zugegriffen werden kann.

Aufgrund der hohen Konnektivität von Zenon ist dies in einem heterogenen Produktionsumfeld möglich. Auch der Vergleich unterschiedlicher Produktionsstandorte ist laut Copa-Data marktreif. Zusätzliche Dienstleistungen wie z.B. vorausschauende Analysen, maschinelles Lernen, standortübergreifendes Reporting, Fernwartung und -steuerung sollen sich vollständig cloudbasiert oder auch in hybriden Szenarien umsetzen lassen. Das Zenon Azure Process Gateway sorgt dabei für eine gesicherte und verlustfreie Datenkommunikation zum Azure-Dienst IoT Hub. Für die performante Gestaltung der verschiedenen Anwendungen bedienen sich die IIoT-Lösungen von Copa-Data weiterer Azure-Dienste wie z.B. Stream Analytics, Azure Machine Learning sowie Azure SQL.

Einwandfreies Funktionieren der Maschinen ablesen

„Unsere Software Zenon ermöglicht in Kombination mit Microsoft Azure verschiedenste IIoT-Anwendungen. An unserem Stand zeigen wir, wie unser Kunde KHS von diesem technologischen Zusammenspiel profitiert. In Kombination mit den lernenden Algorithmen unseres Partners Resolto können in Zenon das einwandfreie Funktionieren der Maschinen, sozusagen ihr Gesundheitszustand, und Informationen zur vorausschauenden Wartung abgelesen werden. Das nützt dem Anlagenbauer sowie dem Betreiber eben dieser Maschinen und ist ein wesentlicher Schritt in Richtung Smart Factory“, erklärt Philipp Schmidt, Head of Innovation Management bei Copa-Data.

Zustandsdaten analysiert

Der Hersteller für Abfüll- und Verpackungsanlagen KHS setzt Zenon standardmäßig als Software zur Steuerung und Visualisierung auf seinen Maschinen ein. Am Microsoft-Stand werden KHS und Copa-Data gemeinsam zeigen, wie sich Maschinen auf Grundlage analysierter Zustandsdaten besser warten und damit effizienter nutzen lassen. Mithilfe von DataAnalytics ließe sich beispielsweise Verschleiß frühzeitig erkennen. KHS zeigt vor Ort eine Flaschenbeschichtungsstation der KHS Plasmax Maschine. Vorteile von Glas und Kunststoff werden dabei in einer Flasche vereint: Mit der hauchdünnen Glasinnenbeschichtung gibt der Abfüll- und Verpackungsspezialist eine Antwort auf die steigenden Ansprüche im Wachstumsmarkt Pet und den Trend zu kleineren Verpackungsgrößen.

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