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Hannover Messe Industriemesse zeigt das Neueste der Robotik

| Redakteur: Katharina Juschkat

Große Namen, Start-ups und Roboter mit reichlich Feingefühl – wer seine Fabrik mit moderner Robotertechnik ausstatten will, ist in diesem Jahr auf der Hannover Messe gut aufgehoben. Durch die wachsende Bedeutung von Robotern, Cobots und fahrerlosen Transportsystemen erklärt sich die Industriemesse zum Treffpunkt der Branche.

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Robotik als ein Schwerpunkt auf der diesjährigen Hannover Messe: Auch der Leichtbau-Cobot des Start-ups Franka Emika wird in Hannover zu sehen sein.
Robotik als ein Schwerpunkt auf der diesjährigen Hannover Messe: Auch der Leichtbau-Cobot des Start-ups Franka Emika wird in Hannover zu sehen sein.
(Bild: Hannover Messe)

Dieses Jahr werden die Key-Player der Robotik die Hannover Messe nutzen, um dem Fachpublikum ihre Technologie und deren Beitrag zur Industrie 4.0 zu zeigen, betonen die Veranstalter. Dazu zählen Unternehmen wie Fanuc, Kuka, ABB, Kawasaki, Universal Robots, Stäubli sowie Start-ups wie das Münchner Jungunternehmen Franka Emika. Mehr als 60 Roboterfirmen, Systemintegratoren und Anbieter von Greiftechnik sind in Hannover – flankiert vom Robotics Award, dem Preis für angewandte Roboterlösungen.

„Die Messe bietet in der Robotik das ganze Spektrum für Anwender aus der produzierenden Industrie”, sagt Arno Reich, Abteilungsleiter für die Automationsthemen der Industriemesse. „Sie zeigt übergreifende Systeme und Lösungen vom Industrieroboter über Systemintegration oder industrielle Bildverarbeitung bis hin zu mobilen Robotern oder fahrerlosen Transportsystemen.”

Ein Roboter, der sich selbst aufbaut

Die Mensch-Roboter-Kollaboration ist eines der Schwerpunktthemen der Messe dieses Jahr. Mittlerweile bietet sie vor allem auch mittelständischen Unternehmen die Chance, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Ein Beispiel dafür ist der Leichtbau-Cobot des Hightech-Start-ups Franka Emika. Beweglich und empfindlich wie ein menschlicher Arm soll das Roboter-System eine unkomplizierte Handhabung aufweisen. Der erste Roboter, der sich selbst aufbaut, damit wirbt das Unternehmen aus München – für 10.000 Euro eine überschaubare Investition.

Das Zentrum für Roboterhersteller, Systemhäuser und industrielle Bildverarbeitung auf der Messe ist der Application Park Robotics, Automation & Vision in Halle 17. Besucher sehen dort mobile Roboter und autonome Systeme in Aktion. Aussteller sind beispielsweise Incubed IT, Creform, Götting, WFT sowie WMV Robotics. Die industrielle Bildverarbeitung sorgt für eine sichere Interaktion von Mensch und Maschine sowie für effiziente Prozesse in Industrie-4.0- und Smart-Factory-Szenarien. Unternehmen wie Asentics, Cognex, Stemmer Imaging und ISRA Vision zeigen ihr Know-how ebenfalls in Halle 17.

Robotics Award 2017 auf der Messe

Ein zentrales Event für die Branche ist jedes Jahr wieder die Verleihung des Robotics Award. Das Bewerbungsverfahren für den Preis für angewandte Roboterlösungen läuft noch bis zum 17. Februar 2017. Ausgezeichnet werden technologische Innovationen, die einen besonderen Beitrag zu robotergestützten Lösungen im Bereich industrielle Automatisierung oder mobile Roboter und autonome Systeme leisten. Bedingung: Bei der Einreichung muss es sich um eine erstmals vorgestellte Entwicklung oder signifikante Weiterentwicklung handeln, die mindestens marktreif oder schon industriell erprobt ist. Die Verleihung des Preises steht während der Messe für Dienstag, den 25. April, auf dem Terminkalender. Schirmherr des Wettbewerbs ist Olaf Lies, Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. (kj)

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