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Industrieverbände fordern, lokale 5G-Frequenzen schnellstmöglich zu vergeben

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Industrieverbände VCI, VDA, VDMA und ZVEI fordern in einer gemeinsamen Erklärung, die Vergabe lokaler 5G-Frequenzen jetzt schnellstmöglich voranbringen.

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Die Verbände fordern eine rasche Zuteilung der lokalen Frequenzen, denn nur so könne Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter industrieller 5G-Anwendungen werden.
Die Verbände fordern eine rasche Zuteilung der lokalen Frequenzen, denn nur so könne Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter industrieller 5G-Anwendungen werden.
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Die Industrieverbände VCI, VDA, VDMA und ZVEI geben in einer gemeinsamen Erklärung bekannt, dass die Vergabe lokaler Frequenzen im Bereich von 3,7 bis 3,8 GHz nun schnellstmöglich weiter von der Bundesnetzagentur vorangetrieben werden sollte. Der im Mai 2018 zugesicherte 100-Megahertz-Block muss der Industrie ohne Verzögerung vollumfänglich zur Verfügung stehen.

Die Industrieverbände begrüßten des weiteren, dass vier statt der ursprünglich erwarteten drei Mobilfunkunternehmen an der bundesweiten 5G-Auktion teilnehmen werden. Das erhöhe den Wettbewerb und die Dynamik im Gesamtprozess, sollte die Vergabe der lokalen Frequenzen allerdings nicht beeinträchtigen. Die Verbände fordern eine rasche Zuteilung der lokalen Frequenzen, denn nur so könne Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter industrieller 5G-Anwendungen werden.

Lokale Frequenzen sind die Grundlage für private 5G-Netze auf den Werksgeländen und für räumlich begrenzte industrielle Anwendungen. Die Industrie brauche den notwendigen Spielraum, unabhängig von Netzbetreibern, 5G sicher, schnell und leistungsfähig auszubauen. Lokale Netze ergänzen den flächendeckenden Netzausbau der Mobilfunkbetreiber und garantieren die notwendige Versorgungsdichte mit 5G für industrielle Anwendungen.

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Katharina Juschkat

Katharina Juschkat

Redakteurin, Vogel Communications Group