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Spektrometer

Infrarot-LED im Smartphone analysiert Frische von Lebensmitteln

| Redakteur: Hendrik Härter

Wer Wert auf frisches Gemüse und Obst legt, kann künftig mit seinem Smartphone die Qualität von Lebensmitteln messen. Möglich macht das eine spezielle Infrarot-LED.

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Wie frisch sind meine Lebensmittel? Mithilfe einer IR-LED im Smartphone lässt sich die Qualität messen.
Wie frisch sind meine Lebensmittel? Mithilfe einer IR-LED im Smartphone lässt sich die Qualität messen.
(Bild: Osram Opto Semiconductors)

Mit infrarotem Licht in Wellenlängen zwischen 650 und 1050 nm lassen sich beispielsweise Lebensmittel analysieren. Eine gute Nachricht für Verbraucher: Diese könnten damit bereits im Supermarkt erkennen, wie frisch das angebotene Gemüse ist oder ob die Erdbeeren noch genießbar sind. Das alles soll sich künftig mit dem Smartphone überprüfen lassen.

Möglich machen soll das eine breitbandige Infrarot-LED (IR-LED), die ein breites Spektrum erzeugt. Mit der Nahinfrarot-Spektroskopie kann der Anwender unter anderem Wasser-, Fett-, Zucker- und Proteingehalt von Lebensmitteln messen. Die Technik macht sich das charakteristische Absorptionsverhalten bestimmter Molekülverbindungen zunutze.

Mithilfe eines definierten Lichtspektrums wird die Probe bestrahlt und aus der Wellenlängenverteilung des reflektierten Lichts lässt sich ableiten, ob bestimmte Inhaltsstoffe vorhanden sind und in welcher Menge. Als Lichtquelle für das Spektrometer dient beispielsweise die IR-LED Synios SFH 4776 von Osram Opto Semiconductors.

IR-LED basiert auf blau emittierenden Chip

Für Entwickler eines Spektrometers interessant sind die Maße: 0,6 mm x 2,75 mm x 2,0 mm. Damit kann das Bauteil auch in einem Smartphone eingebaut werden. Die IR-LED basiert auf einen blau emittierenden ThinGaN-Chip und der UX:3-Technologie. Dank eines speziell für die Spektroskopie entwickelten Phosphorkonverters wird das Licht in Infrarotlicht mit einem breiten Wellenlängenbereich von 650 bis 1050 nm umgewandelt.

Dank des verbesserten Phosphormaterials ist es den Entwicklern bei Osram Opto Semiconductors gelungen, die Lichtintensität im Vergleich zum Vorgängerbauteil um 60% zu steigern. Für den Systemhersteller bedeutet das ein verbessertes Signal-Rausch-Verhältnis und damit eine einfachere Analyse der Stoffe.

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Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal Elektronikpraxis.de.

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