Energieverbrauch
Aufzugs- und Rolltreppenkonzepte aufs nächste (Energie-)Level bringen

Von Barry Brents, Field Application Engineer, Electronics Business Unit, Littelfuse Inc. 9 min Lesedauer

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Die Anforderung an einen möglichst geringen Stromverbrauch zwingt zur Innovation von Aufzügen und Rolltreppen. Neue, verbesserte Motorantriebe und Elektronik können Energieverbrauch und Kosten maßgeblich senken. Zusätzliche Elektronikkomponenten stellen jedoch auch Herausforderungen an die Konstrukteure: Es gilt, potenzielle Ausfälle aufgrund elektrischer Gefahren zu vermeiden.

Abbildung 1: Schalttafel für die Stromversorgung des Aufzugs(Bild:  Littlefuse)
Abbildung 1: Schalttafel für die Stromversorgung des Aufzugs
(Bild: Littlefuse)

Neue Technologien kommen überall zum Einsatz, auch in den Aufzügen und Rolltreppen, die wir täglich nutzen, um in Bürogebäuden, Einkaufszentren und Wohnkomplexen von einer Etage zur nächsten zu gelangen. Aktuell sind weltweit fast 20 Millionen Aufzüge und Rolltreppen in Betrieb, und die Zahl der Anlagen nimmt rapide zu. Im Jahr 2021 wurde bei den Neuinstallationen erstmals die Zahl von einer Million Einheiten überschritten. Markttreiber ist insbesondere das Bevölkerungswachstum in den Städten, das einen immer höheren Bedarf an Wohn- und Bürogebäuden mit sich bringt. Weitere Treiber sind intelligente Sensorik und drahtlose Konnektivität, die ungeplante Ausfallzeiten reduzieren und den Benutzerkomfort erhöhen.

Wichtig: der möglichst geringe Stromverbauch

Zur Innovation zwingt auch die Anforderung an einen möglichst geringen Stromverbrauch. Neue, verbesserte Motorantriebe und Elektronik können Energieverbrauch und Kosten maßgeblich senken. LED-Beleuchtungen reduzieren den Strombedarf für die Aufzugsbeleuchtung. Anwesenheitssensoren schalten den Strom ab, wenn der Aufzug nicht in Betrieb ist. Vor allem aber können regenerative Motorantriebe den Energieverbrauch um bis zu 35 % senken. Sie gewinnen bei Abwärtsfahrten des Aufzugs Energie zurück und geben sie an andere Gebäudesysteme ab.