Mensch-Maschine-Schnittstelle
Moderne Gerätebedienung auch berührungslos im Griff

Von Manne Kreuzer, technischer Redakteur bei der TQ-Group 5 min Lesedauer

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Smartphones haben das allgemeine Bild einer modernen Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) geprägt: Ein Touchscreen mit Mehrfingerbedienung. Diese intuitive Benutzerschnittstelle ist zwar universell einsetzbar, stößt aber bei einigen Anwendungsgebieten auch an Grenzen.

Über optische Personen-Erkennung lassen sich proaktive, individuelle Anpassungen an die Gerätebedienung initiieren.(Bild:  Design by Freepik)
Über optische Personen-Erkennung lassen sich proaktive, individuelle Anpassungen an die Gerätebedienung initiieren.
(Bild: Design by Freepik)

In den letzten Jahren wurden zwar innovative, optische und akustische Konzepte zur besseren Gerätebedienung entwickelt, die sich aber aus Kostengründen nur in Einzelfällen durchsetzen konnten. Moderne Embedded-Module erlauben dank ihrer Leistungsfähigkeit jetzt eine kostengünstige Umsetzung dieser Konzepte, die mittlerweile auch von den Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) und der Konnektivität profitieren.

Im Blick behalten

War die Bildverarbeitung bislang auf die Beobachtung von Prozessen zur Steuerung und Reglung in der Automation fokussiert, kommen nun zunehmend HMI-Aufgaben hinzu. Hier punktet die Kontaktlosigkeit der Bedienung, um Verschmutzungen von Schaltflächen und Kontakten zu vermeiden. Beispiele finden sich in zahlreichen Bereichen – von der Medizintechnik bis hin zur Lebensmittelverarbeitung.