Steuerungen
Redundante Steuerungslösung mit Standardkomponenten

Aktualisiert am 09.01.2025 Von Helmut Ritter, Produktmanager bei Bachmann Electronic 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Redundanz hat viele Ausprägungen. Im einfachsten Fall steht ein verpackter Reserve-Computer im Lager, den man bei Bedarf in Betrieb nehmen kann. Die Maximalvariante stellt eine Steuerungsredundanz dar, mit taktsynchroner, stoßfreier Umschaltung im Störungsfall. Bachmann baut die gesamte Redundanzanwendung mit Standardkomponenten auf. Dies spart Kosten.

Bei der Steuerung von Schiffen, Kraftwerken oder Zügen herrschen besonders strenge Anforderung an die Redundanz der Steuerungstechnik. Hier reicht das Bereithalten einer Reserve-CPU oftmals nicht aus.(Bild:  jahidsuniverse - stock.adobe.com / KI-generiert)
Bei der Steuerung von Schiffen, Kraftwerken oder Zügen herrschen besonders strenge Anforderung an die Redundanz der Steuerungstechnik. Hier reicht das Bereithalten einer Reserve-CPU oftmals nicht aus.
(Bild: jahidsuniverse - stock.adobe.com / KI-generiert)

Redundante Steuerungen gelten als Königsklasse der Automatisierung. Sie erfordern meist spezielle Ausführungen von CPU, Buskopplern und Netzwerkkomponenten. Bachmann geht hier einen anderen Weg: Beim M200-System ist die gesamte Redundanzanwendung mit Standardkomponenten aufgebaut. Das gilt für Hardwarekomponenten als auch für die Entwicklungswerkzeuge.

Auch an die Netzwerk-Infrastruktur werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Auf Schiffen, in Straßentunneln oder in Kraftwerken ist typischerweise schon ein Netzwerk vorhanden. Die dabei verbauten Switches erfüllen bereits die Mindestanforderungen für die Industrie und unterstützen priorisiertes VLAN. Damit sind die Voraussetzungen für die Installation einer M200-Redundanz bereits erfüllt.