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Verbrauchsmessung Ins Netzwerk eingebunde Messmodule analysieren den Energiefluss

| Autor / Redakteur: Ulrich Hoppe / Reinhard Kluger

Der sparsame Umgang mit Energie schont die endlichen Ressourcen und schützt die Umwelt. Im Zuge ständig steigender Energiepreise ist die Reduzierung des Verbrauchs zudem zu einem Wettbewerbsfaktor im produzierenden Gewerbe geworden. Um energieeffiziente Komponenten und Applikationen umsetzen zu können, muss der Energieverbrauch transparent gemacht werden.

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Die Produktfamilie EMpro umfasst derzeit drei Energiemessgeräte für unterschiedliche Anforderungsbereiche Bilder: Phoenix Contact
Die Produktfamilie EMpro umfasst derzeit drei Energiemessgeräte für unterschiedliche Anforderungsbereiche Bilder: Phoenix Contact
( Archiv: Vogel Business Media )

Grundlage dafür ist die kontinuierliche Erfassung, Aufzeichnung und Analyse der Energieflüsse. Aus der Auswertung der aufgenommenen Daten werden dann Maßnahmen zur energetischen Optimierung von Prozessen abgeleitet. Ein effizientes Energiemanagement basiert somit auf der Ermittlung der elektrischen Kenngrößen, die in den unterschiedlichen Maschinen- und Anlagenebenen anfallen. Für die Messwerterfassung bietet Phoenix Contact eine komplette Gerätefamilie an. Die EMpro-Energiemessgeräte erfassen und überwachen alle elektrischen Kenngrößen der Maschinen und Anlagen. Über steckbare Kommunikationsmodule werden sie in die unterschiedlichen Netzwerkstrukturen und Feldbussysteme integriert. Auf diese Weise stehen sämtliche Messwerte sowohl zentral als auch vor Ort zur Verfügung. Steckbare Funktionsmodule erlauben die Anpassung der EMpro-Geräte an geänderte oder neue Applikationsanforderungen. Dabei werden alle elektrischen Parameter wie Ströme, Spannungen, Leistungen und Leistungsfaktoren gemessen sowie der Energieverbrauch gezählt. Außerdem analysieren die Messgeräte die Kennwerte zur Beurteilung der Netzqualität, beispielsweise die Netzfrequenz sowie den Oberschwingungsanteil der Spannungen und Ströme.

Direkter Messwertzugriff, einfache Konfiguration

Über beschriftete Drucktaster erhält der Anwender einen schnellen Zugriff auf die aufgenommenen Messwerte, ohne langwierig in der Menüstruktur blättern zu müssen. Im Konfigurationsmodus kann er mit den gleichen Drucktastern vor Ort eine menügeführte Gerätekonfiguration durchführen. Dazu gilt die Beschriftung unterhalb der Drucktaster. Ist der Funktionsumfang des Gerätes durch zusätzliche Module ausgebaut worden, erweitert sich das Konfigurationsmenü automatisch. Der Anwender kann die neue Funktion oder Kommunikationsoption also über das Messgerät konfigurieren. Einen besonderen Nutzen eröffnet die Ethernet-Anbindung. Da ein Webserver in das Ethernet-Modul eingebaut wurde, ist die Messwertabfrage sowie die Gerätekonfiguration vom Büro-PC aus möglich. Eine besondere Software wird nicht benötigt.

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