Verbrauchsmessung

Ins Netzwerk eingebunde Messmodule analysieren den Energiefluss

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Skalierbares Produktprogramm

Die EMpro-Familie besteht derzeit aus drei Messgeräten. Bei der Variante EEM-MA250 handelt es sich um ein kompaktes, tragschienenmontables Gerät, das im Schaltschrank direkt an der Maschine installiert wird. Seine maximale Messspannung beträgt 500 V AC. Das EEM-MA250 verfügt über eine RS485-Schnittstelle, ist in der Version EEM-MA200 aber auch ohne Kommunikations-Interface erhältlich. Der integrierte digitale Ausgang kann entweder als Alarm bei der Schwellwertüberschreitung eines elektrischen Parameters oder als Impulsausgang bei der Wirk- oder Blindenergiemessung konfiguriert werden. Das Gerät umfasst einen Zweitarifzähler, der über einen externen Kontakt geschaltet wird. Die Oberschwingungen werden bis zur 51. Harmonischen erfasst.

Als Universal-Messgerät für den Fronttafeleinbau eignet sich das EEM-MA400 für Standard-Messaufgaben bis zu einer Messspannung von 500 V AC. Das Gerät, das die Oberschwingungen bis zur 51. Harmonischen aufnimmt, lässt sich um ein RS485-Kommunikationsmodul ausbauen.

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Mit dem EEM-MA600 ist eine Spannungsmessung ohne Wandler bis 700 V AC realisierbar. Es erfasst die Oberschwingungen bis zur 63. Harmonischen und kann eine Oberschwingungs-Analyse ausführen. Aufgrund der Erweiterbarkeit durch ein RS485-, Profibus- oder Ethernet-Kommunikationsmodul fügt sich das EEM-MA600 flexibel in unterschiedliche Kommunikationsstrukturen ein.

Programm mit zahlreichen Funktionserweiterungen

Darüber hinaus bietet Phoenix Contact ein Gateway-Modul für das EEM-MA600 an. So wird das Messgerät direkt mit dem Ethernet-Netzwerk verbunden und fungiert dort als Master. Über die RS485-Schnittstelle lassen sich bis zu 246 Slaves – EEM-MA250 oder EEM-MA400 – an den Master ankoppeln. Der in das Erweiterungsmodul eingebaute Webserver erlaubt die Abfrage und Konfiguration sowohl des Masters als auch der Slaves.

Zusätzliche Funktionsmodule erhöhen den Leistungsumfang des EEM-MA600 weiter. Dazu zählen ein digitales Ein-/Ausgabemodul, ein Modul mit Analogausgängen sowie ein Temperatur- und ein Speichermodul. Das digitale Erweiterungsmodul EEM-2DIO-MA600 beinhaltet je zwei digitale Ein- und Ausgänge. Während die Eingänge als Impulszähler genutzt werden können, lassen sich jetzt die Ausgänge als Schwellwertschalter für jeden der gemessenen Parameter konfigurieren.

Mit dem analogen Ausgangsmodul EEM-2AO-MA600 werden die erfassten Parameter als Normsignal 0-20 mA oder 4-20 mA ausgegeben. Das Temperaturmodul EEM-TEMP-MA600 ermöglicht den Anschluss von maximal drei PT100-Temperatursensoren in Zwei-, Drei- oder Vier-Leiterschaltung, um Temperaturen im Bereich von -20°C bis 150°C zu messen. Ein in das Gerät integrierter Temperatursensor ermittelt zudem die Umgebungstemperatur des Moduls und somit die Wärme innerhalb des Schaltschranks. Das Speichermodul EEM-MEMO-MA600 dient schließlich der Archivierung von Messwerten und Alarmen. Bei einem Synchronisationsimpuls im Abstand von jeweils zehn Minuten wird dann die Wirkleistung beispielsweise 62 Tage gespeichert.

Eine Kombination der EMpro-Messgeräte und RS485-Kommunikationsmodule erlaubt die Anbindung von bis zu 31 Messgeräten bei einer Übertragungsstrecke von maximal 1200 Metern.

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