Günther Spelsberg mit komplettem Portfolio

Intelligente Brandschutz-Installationen als Lebensretter

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Funktionserhalt für 30 oder 90 Minuten

Mit seinem umfangreichen Brandschutz-Sortiment WKE, bietet Spelsberg ein komplettes VDE-gerechtes Portfolio für die brandgeschützte Elektroinstallation — geprüft nach DIN 4102 (Archiv: Vogel Business Media)

Die MLAR fordert den Funktionserhalt elektrischer Anlagen für einen bestimmten Zeitraum ab Ausbruch des Feuers. Alle Systeme, die zur Sicherung der Rettungswege und Evakuierung dienen, müssen laut Gesetzgeber für mindestens 30 Minuten funktionieren. Dazu gehören elektroakustische Anlagen, Brandmeldeanlagen, Sicherheitsbeleuchtungen sowie Aufzüge mit Evakuierungsschaltung. Wichtiger Bestandteil dieses Komplettsystems ist bei Spelsberg die Abzweigdose WKE 200 mit gesichertem Abzweig, einer Abzweigdose aus selbstverlöschendem Duroplast, das ein besonders positives Abbrandverhalten hat.

Um ein höchstmögliches Maß an Sicherheit der Menschen im Brandfall zu gewährleisten, müssen alle relevanten Sicherheitsanforderungen für die elektrischen Systeme erfüllt werden. Um dies zu garantieren wurde die Abzweigdose einschließlich der verwendeten Kabel und Befestigungselemente durch ein Materialprüfungsamt (MPA) nach DIN 4102 Teil 12 geprüft und in einem Allgemeinen bauaufsichtlichem Prüfzeugnis (ABP) bestätigt. VDE-Prüfungen konnte Spelsberg dank des eigenen zertifizierten Prüfzentrums sogar werksintern vornehmen und durch den VDE bestätigen lassen.

Ganze 90 Minuten müssen allerdings jene Systeme in Betrieb bleiben können, die zum Bergen und Löschen benötigt werden wie Druckerhöhungsanlagen für die Löschwasserversorgung, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, sowie Feuerwehraufzüge und Bettenaufzügen in Krankenhäusern. Auch für diese wichtigen Systeme bietet Spelsberg die richtige Abzweigdose, die WKE 2er-Serie. Die Verbindung mit hitzebeständigen Anschlussklemmen unterstützt die Aufrechterhaltung der Stromversorgung der Notsysteme und gewährleistet den Funktionserhalt für mindestens 90 Minuten.

Um die Installation allerdings wirklich Brandschutz-konform zu montieren, müssen nicht nur Kabel und Gehäuse geprüft und fachgerecht installiert werden. Alle Komponenten der Kabelanlage z.B. auch die Dübel müssen im Brandfall den Flammen standhalten. Das erfordert auch, die vorgegebenen Befestigungsabstände dringend einzuhalten.

Brandschutz in Tunnelanlagen

Die WKE-Dosen von Spelsberg gewährleisten auch in Tunnelanlagen den Funktionserhalt der Elektroinstallation für mindestens 30 Minuten (Archiv: Vogel Business Media)

Gerade im Außenbereich und in Tunnelanlagen, wo Installationen enormen Beanspruchungen ausgesetzt sind, muss im Brandfall der Funktionserhalt der Elektroinstallation für mindestens 30 Minuten gewährleistet sein. Für diesen Einsatzbereich ist Spelsbergs WKE 200-Serie bestens geeignet. Die WKE-Dosen zeichnen sich insbesondere durch ihre hohe Robustheit und ihre hohe Schutzart IP66 aus. Sie eignen sich ideal für die Aufrechterhaltung zum Schutz lebensrettender elektrischer Anlagen wie Brandmeldeanlagen und Beleuchtung im Tunnel. Zusätzlich zum Funktionserhalt entsprechend der Klasse E 30 sind die Brandschutzdosen vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt erfolgreich auf Druckfestigkeit und Staudruck getestet und für den Einsatz in Tunnelanlagen empfohlen worden.

Um den Funktionserhalt im Brandfall gewährleisten zu können, müssen Abzweigkästen im Tunnelbau nämlich besonderen Belastungen standhalten: Druckänderungen, die bei einer Zugdurchfahrt auftreten belasten die Funktionstüchtigkeit von Leitungsanlagen in Tunneln zusätzlich. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, sind die Gehäuse aus besonders robustem, halogenfreiem Duroplast gefertigt. Diese Festigkeit wurde gemäß „Lastenheft Tunnelsicherheits-Beleuchtungsanlagen für Eisenbahntunnel“ der Deutschen Bahn im Windkanal unter verschärften Prüfbedingungen mit überhöhten Druckwerten und großen Drucksprüngen untersucht und bestätigt.

Kabelabschottungen - schneller als die Feuerwehr

In Bürogebäuden findet man häufig ein für den baulichen Brandschutz geradezu klassisches Szenario vor: große Computernetzwerke, die stetig erweitert und neu verkabelt werden müssen und sich über mehrere Stockwerke erstrecken. Im Brandfall können sich Rauch und Flammen über die Kabelführungen in den Wänden auch Stockwerk-übergreifend auf andere Räume ausbreiten – dies kann durch den Einsatz eines Kabelschotts vermieden werden. Spelsberg führt aus seiner WKE-Reihe stabile Kabelabschottungen, die aufgrund ihrer Konstruktion auch für Leerrohre zugelassen sind, und sogar zu 100 Prozent belegt werden können. Zudem können die Kabelschotte bei geringen Kosten problemlos nachgerüstet werden.

Die WKE-Kabelschotte verfügen über rauchgasdichte Frontplatten und spezielle brandsichere Innenwände: Bei starker Hitze weiten sich die Innenwände selbsttätig aus und verschließen die Öffnung nicht nur, sie isolieren die andere Seite des Schotts auch gegen die hohen Temperaturen. Durch den Selbstverschluss-Mechanismus wird das Feuer daran gehindert, sich an den Kabeln entlang in angrenzende Räume zu bewegen und den Brand weiter auszudehnen, während das halogenfreie Material selbst kaum Rauch entwickelt. Damit erfüllt Spelsberg auch die beiden anderen Forderungen der MLAR: Verhinderung der Brandausbreitung durch Leitungsanlagen und Begrenzung der Rauchentwicklung.

Halle 5, Stand 367

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