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Elektrodokumentation Interdisziplinäres CAE-System für schemabasierende Dokumentationen

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Mensch und Maschine (MuM), Anbieter von CAE- und CAD-Lösungen, stellte vor kurzem ecscad 2017 vor. Die Software für intelligente und effiziente Elektrodokumentation ist in den Ausbaustufen ecscad und ecscad professional verfügbar. Die neue Version beinhaltet neue Funktionen, beispielsweise ergeben sich erweiterte Anwendungsbereiche der Software.

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Mechatronik mit ecscad.
Mechatronik mit ecscad.
(Bild: Mensch und Maschine MuM)

Neben der klassischen Elektroplanung ist das neue ecscad auch in der Instandhaltung, Mechatronik, bei Verfahrens-, Mess- und Regeltechnik, im Anlagenbau und in der Gebäudetechnik einzusetzen. Überall, wo Schemas gezeichnet und bearbeitet werden, soll ecscad ab sofort mehr Effektivität bringen.

R&I-Modul mit umfangreicher Bibliothek integriert

Das bisher separat erhältliche Modul R&I für die Verfahrenstechnik ist in ecscad 2017 enthalten. Damit stehen den Anwendern Symbole nach DIN 19227 zur Verfügung. Dazu kommen Funktionen für die Verarbeitung von Rohrleitungen sowie zum Erzeugen von Listen für Apparate, Armaturen, Messstellen, Motoren usw. Die Software erzeugt auch Querverweise zwischen Schaltplan und R&I-Schema, und Zusatzdokumente wie Datenblätter oder Fotografien lassen sich leicht anhängen. Kurz: Eine Logik für zwei Anwendungsbereiche schafft Effizienz.

Funktionen und Symbole für die Gebäudetechnik

Hochintelligente Fließbilder mit ecscad konstruieren.
Hochintelligente Fließbilder mit ecscad konstruieren.
(Bild: Mensch und Maschine MuM)

Der Bereich Haustechnik wird innerhalb von ecscad sukzessive erweitert. Die Version 2017 bietet schon jetzt viele Symbole für die Elektroplanung in Gebäuden. Diese sind als „dynamische Symbole“ konzipiert und lassen sich besonders leicht im Installationsplan platzieren. Grundrisse, die als DWG-, DXF- oder in einem Pixelformat vorliegen, können eingelesen und im Plan hinterlegt werden. Ecscad generiert aus den Plänen Listen und Auswertungen, die bei Bedarf in AVA- und Berechnungsprogrammen weiterverarbeitet werden können.

E-CAD-Schnittstelle in den Ausbaustufen ecscad und ecscad professional

Als wichtigste Neuerung wird die E-CAD-Schnittstelle bezeichnet, die es erlaubt, Elektrodokumentationen aus beliebigen CAE-Systemen im Hintergrund zu importieren, wenn sie im DWG- oder DXFFormat vorliegen. Die Software stellt die ursprüngliche Projektstruktur her und erlaubt dem Benutzer den Zugriff auf alle Projektseiten. Die grafischen Elemente lassen sich mit den Konstruktionsfunktionen von AutoCAD oder ecscad bearbeiten und in ecscad-Objekte umwandeln. So werden Linien zu Leitungen, in die man ecscad-Symbole per Mausklick einfügen kann. Das importierte Projekt lässt sich als strukturiertes PDF ausgeben. Die Anwender können das gesamte Projekt oder einzelne Projektseiten ausdrucken, und die Dokumentation kann in einem abteilungsübergreifenden Datenmanagementsystem wie Autodesk Vault verwaltet werden.

Darüber hinaus wartet diese Version mit zahlreichen Performance-Steigerungen auf: Höhere Geschwindigkeit, weniger Klicks, schneller ans Ziel. Dies gilt insbesondere für die Datenausgabe – vom Klemmenplan über die Projektausgabe bis zu grafischen Listen – und das Kopieren von Anlagen und Seiten. Die Dialogboxen wurden vereinheitlicht, so dass Anwender sich noch leichter zurechtfinden, und im Publisher werden neu auch alle Verzeichnisse eines Projekts ausgegeben.

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