Feldkommunikation I/O-System Imod erhält neuen Namen

Redakteur: Lea Ziegler

Das I/O-System Imod von Hesch hat einen neuen Namen. Ab sofort sind die Module, die schwerpunktmäßig in der Prozesssteuerung und -regelung zum Einsatz kommen, unter der Marke Himod erhältlich.

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Die mehrkanaligen I/O-Module von Hesch sind mit eigener Intelligenzausgestattet und können Signale vorverarbeiten.
Die mehrkanaligen I/O-Module von Hesch sind mit eigener Intelligenzausgestattet und können Signale vorverarbeiten.
(Bild: Hesch)

Der neue Initialbuchstabe passt zum Firmennamen Hesch und soll die Kernkompetenzen des Produkts verdeutlichen: Es ist hochintelligent und modular – eben Himod.

Die Anwendungsgebiete des Himod-I/O-Systems von Hesch sind so vielfältig wie die Module selbst: Sie lassen sich zur Prozessdatenerfassung und -verarbeitung in Anlagen wie Öfen, Brennern, Trocknern oder Klimakammern beispielweise für Temperaturmessungen, zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit oder zur CO2-Wert-Analyse verwenden.

Das Himod-System kann Messwerte präzise erfassen und ermöglicht so eine zuverlässige Grenzwertüberwachung und Regelung in der Prozessindustrie. Darüber hinaus sind die mehrkanaligen I/O-Module mit eigener Intelligenz ausgestattet und somit in der Lage, Signale vorzuverarbeiten, damit die Anlagensteuerung entlastet wird. Die galvanische Trennung bis 300-V-Arbeitsspannung bietet dem Anwender eine sichere Bedienung. Das ist gerade bei Temperaturmessungen in kritischen Umgebungen von Bedeutung. Ein besondere Funktion des Himod-Systems ist die sogenannte „Hot Swap“-Funktion. Dabei lassen sich die Module während des laufenden Betriebes einfach austauschen, ohne dass die Stromversorgung unterbrochen werden muss.

Einfach zu klemmender elektrischer Anschluss

Mit einer Baugröße von 22,5 mm sparen die Module Platz auf der Hutschiene. Der elektrische Anschluss kann einfach über Schraub- beziehungsweise Federzugklemmen erfolgen und die Klemmenblöcke sind einfach steckbar. Die Konfiguration der Geräte ist über Smart Control oder Feldbus möglich.

Je nach Anwendung können bis zu 62 I/O-Module an einen Himod-Feldbuskoppler angeschlossen werden. Das Himod-System bietet zudem Feldbuskoppler für alle gängigen kabelgebundenen und drahtlosen Feldbussysteme wie z.B. CANopen, Profibus-DP, Modubus oder Ethernet. Für das Jahr 2015 ist zudem eine Netzwerkanbindung über Profinet geplant.

Neben verschiedenen digitalen und analogen Ein- und Ausgangsmodulen der Himod-Reihe hat Hesch auch analoge Kombi-Module, Relaisausgangsmodule, ein Power-Modul, ein DSM-Modul sowie ein Regler-Modul im Portfolio. Zudem lässt sich Himod problemlos mit dem neuen Multifunktionscontroller von Hesch kombinieren. So bietet der Hersteller ein komplettes System aus einer Hand, dessen Elemente sich kundenspezifischen Anforderungen entsprechend zusammenstellen lassen. (lz)

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