Tatort: Bürokühlschrank Ist Ihr Mittagessen vor den Kollegen sicher?

Redakteur: Lena Gerhard

Wie geht es in den Teeküchen deutscher Betriebe zu? Stibitzen die Kolleginnen und Kollegen ab und an Essen aus dem Bürokühlschrank? Eine Umfrage des Karriereportals Monster liefert interessante Einblicke.

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Wie geht es in den Teeküchen deutscher Betriebe zu? Stibitzen die Kolleginnen und Kollegen ab und an Essen aus dem Bürokühlschrank? Eine Umfrage des Karriereportals Monster liefert interessante Einblicke.
Wie geht es in den Teeküchen deutscher Betriebe zu? Stibitzen die Kolleginnen und Kollegen ab und an Essen aus dem Bürokühlschrank? Eine Umfrage des Karriereportals Monster liefert interessante Einblicke.
(Bildquelle: Pixabay, CC0 Public Domain)

Obst und Gemüsesticks, Milch und Joghurt, Fertigsalate, belegte Brote oder die Reste vom Vortag in luftdichten Haushaltsdosen: All diese Dinge finden sich häufig in deutschen Bürokühlschränken. Pünktlich zur Mittagszeit meldet sich bei vielen Arbeitnehmern der Magen. „Was gibt‘s heute zum Mittagessen?“, wird die Frage laut. „Nichts!“, lautet die ernüchternde Antwort. Zumindest dann, wenn einer der Kollegen sich an den eigens mitgebrachten Vorräten bedient hat.

Es gibt sie wirklich – die Langfinger unter den Kollegen, die vom Essen der anderen naschen. Dies legt eine nicht repräsentative Umfrage des Karriereportals Monster unter 334 Arbeitnehmern nahe: Knapp ein Sechstel der Befragten gab an, schon einmal der eigenen Vorräte beraubt worden zu sein. Mehr als ein Viertel der Teilnehmer gab außerdem zu, sich bereits an Salatdressing, Butter und Co. der Kollegen bereichert zu haben. Hinzu kommt, dass fast jeder zehnte Befragte in der Vergangenheit Opfer von Hungerattacken der Kollegen wurde, sich allerdings im Gegenzug auch selbst an den gekühlten Vorräten anderer bedient hat. Insgesamt kann sich jedoch knapp die Hälfte der Teilnehmer glücklich schätzen, die im Bürokühlschrank gelagerten Speisen an einem sicheren Ort zu wissen.

Die Infografik zeigt die Ergebnisse im Überblick:

Bildquelle: Monster

„Das Mopsen von Snacks der Kollegen, ob bewusst oder unbewusst, kann unangenehme Situationen erzeugen und sogar dem Büroklima schaden“, erklärt Bernd Kraft, Vice President General Manager Central Europe bei Monster. Diese drei Tipps sollten Sie beherzigen, um Verwechslungen im gemeinsamen Kühlschrank zu vermeiden und dem damit verbundenen Unmut vorzubeugen.

  • Kochgemeinschaften bilden. Eine Möglichkeit, sich nicht über Kollegen ärgern zu müssen, die sich an Ihren Lebensmitteln bedienen, sind Kochgemeinschaften. Sprechen Sie sich untereinander ab und legen sie fest, wer wann und für wie viele Mitarbeiter kocht. Somit hat jeder die Möglichkeit etwas beizusteuern – und ganz nebenbei wird auch noch der Teamgeist gestärkt.
  • Den Kühlschrank gemeinsam befüllen. Kollektive Lebensmittelbeschaffung für den Bürokühlschrank minimiert das Risiko, dass sich ein Kollege am Eigentum anderer bedient – schließlich steht jedem die gleiche Verpflegung zur Verfügung. Das Einrichten einer büroeigenen Kasse zur Lebensmittelbeschaffung erleichtert die gerechte Verteilung.
  • Dem Essen einen Namen geben. Um Missverständnissen vorzubeugen und das versehentliche Leeren der Buttermilch des Kollegen zu vermeiden, hilft die strukturierte Organisation der Kühlschrankfächer und Beschriftung der Lebensmittel. Dieses Vorgehen ist besonders effektiv, wenn zwei oder mehrere Kollegen das gleiche Produkt im Kühlschrank lagern.

* Methode der Umfrage: 334 Arbeitnehmer aus Deutschland haben vom 06.01.2015 - 18.01.2015 an der Online-Umfrage teilgenommen. Bei der Auswertung wurde nur eine Stimme pro User berücksichtigt. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ, sondern spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster wider.

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