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Fraunhofer IPA IT-Tool unterstützt KMU beim Einstieg in Industrie 4.0

| Redakteur: Sariana Kunze

Im Forschungsprojekt VABA 4.0 soll unter der Leitung der Projektgruppe Regenerative Produktion des Fraunhofer IPA in Bayreuth ein IT-Werkzeug entwickelt werden, das den Mittelstand bei der Einführung von Industrie 4.0 unterstützt. Das Tool wählt geeignete Technologien aus und hilft bei der Ableitung, Bewertung und Analyse einer Einführungs- und Migrationsstrategie.

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Das Projektkonsortium von VABA 4.0 will ein Tool entwickeln, das dem Mittelstand bei der Vorauswahl der passenden Industrie-4.0- Technologien behilflich ist.
Das Projektkonsortium von VABA 4.0 will ein Tool entwickeln, das dem Mittelstand bei der Vorauswahl der passenden Industrie-4.0- Technologien behilflich ist.
(Bild: Fraunhofer IPA, Fürsteneck Fotografie)

Das IT-Tool des Forschungsprojekts VABA 4.0 soll sowohl technologische als auch wirtschaftliche Aspekte betrachten und die neuen Technologien unter Kosten-, Nutzen- und Risikogesichtspunkten analysieren. Zu Beginn wird beurteilt, wie weit der Anwender beim Thema Industrie 4.0 schon ist. "Dabei fließen z.B. Aspekte des digitalen Arbeitsplatzes der Zukunft oder Formen der Mensch-Maschine-Interaktion ein", informiert der IPA-Wissenschaftler Tom Drews. Anschließend trifft das Werkzeug eine Vorauswahl an Technologien und Anwendungen

und gibt dem Nutzer die passende Stoßrichtung vor.

IT-Tool läuft auf offenen Plattformen

Während der zweijährigen Laufzeit ermittelt das Konsortium im ersten Schritt geeignete Strategien und Anwendungsszenarien für die Partner aus der Industrie. Diese sollen anschließend in eine Bewertungslogik überführt werden und die Grundlage für das Werkzeug bilden. Auf technischer Seite ist vorgesehen, das Tool webbasiert auf offenen Plattformen laufen zu lassen. Im Konsortium forschen neben dem Fraunhofer IPA die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT und acht Unternehmen aus der Region Oberfranken. Dazu gehören die Porzellanfabrik Walküre, der Rührsystemhersteller GAKO International, der Kartonagenhersteller Hertel & Co, der Automobilzulieferer Klubert + Schmidt, der Spezialist für Abwassertechnik Lauterbach-Kießling, das Logistikunternehmen Wedlich. Servicegruppe und das Holzverarbeitungsunternehmen Zöberlein Schuler. Gefördert wird das Vorhaben vom Bayrischen Staatsministerium für Wirtschaft, Medien, Energie und Technik im Programm für Informations- und Kommunikationstechnik. Träger ist der VDI/VDE-IT.

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