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Verkabelungssystem

Jede Faser nutzen – ein Drittel Kabelvolumen einsparen

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Tde – Trans Data Elektronik erweitert sein modulares Plug & Play Verkabelungssystem tML-tde Modular Link um die tML Dark Fiber Module für 40- und 100 Gigabit-Ethernet Netzwerke. Mit diesen Modulen gelingt die Nutzung der gewöhnlich brachliegenden Glasfasern, sodass dem Anwender eine Packungsdichte von 48 Ports unter Inanspruchnahme von lediglich 384 statt üblicherweise 576 Fasern pro Höheneinheit zur Verfügung steht.

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(Tde – Trans Data Elektronik)

Für 40 Gig-E Netzwerke wird laut Norm ein einreihiger 12-Faser MPO/MTP Stecker verwendet. Acht Fasern werden aktiv genutzt - je vier Fasern zum Senden und Empfangen - während die vier mittleren Fasern in der Regel nicht verwendet werden.

„In Zeiten, wo die verlegten Kabelstrecken und daraus folgend der Platzbedarf in Rechenzentren sprunghaft ansteigt, erschien es uns als Verschwendung, die überschüssigen Fasern einfach brach liegen zu lassen. Wir haben tML Dark Fiber Module entwickelt, um diese Glasfasern einer Nutzung zugänglich zu machen“, so André Engel, Geschäftsführer der Tde-Trans Data Elektronik.

Kabelvolumen deutlich reduziert

Somit werden mit den neuen tML Dark Fiber Modulen die vier „überschüssigen“ Fasern für die Datenübertragung zusätzlich genutzt. Dieses Verfahren reduziert das erforderliche Faservolumen um 33 Prozent. Für 48 Ports auf einer Höheneinheit werden lediglich 384 Fasern statt üblicherweise 576 Fasern eingesetzt - das Resultat ist eine deutliche Reduzierung des Kabelvolumens.

Ebenso verhält es sich bei 100 Gigabit-Ethernet Netzwerken, wo die Module den Einsatz aller 24 Fasern gewährleisten. Außerdem besteht die Möglichkeit von 12 Faser MPOs auf 24 Faser MPOs zu konvertieren.

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