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Datenlogger Jetzt mit PCMCIA-Schnittstellen und mehr Speicherplatz

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Datenlogger, die auch als Rechner mit Standard-Betriebssystemen angeboten werden, eignen sich bereits für große Kanalzahlen mit hohen Abtastraten. Caesar Datensysteme geht noch einen Schritt weiter und hat den QIC CAR-PC entwickelt, der nun auch PCMCIA-Schnittstellen und mehr Speicherplatz hat.

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Der QIC CAR-PC ist ein kompakter und intelligenter Messrechner ohne rotierende Festplatte und damit unempfindlich gegenüber Schock und Vibration.
Der QIC CAR-PC ist ein kompakter und intelligenter Messrechner ohne rotierende Festplatte und damit unempfindlich gegenüber Schock und Vibration.
( Archiv: Vogel Business Media )

Datenlogger bestehen aus programmierbarem Prozessor, Speicher, Schnittstellen und ein oder mehreren Eingangskanälen, um verschiedene Sensoren anzuschließen. Sie finden überall dort Verwendung, wo eine Langzeitaufnahme von Messparametern vorgenommen werden soll, ohne dass ständig Personal vor Ort anwesend ist. So vor allem bei Feldversuchen, bei Dauerlaufversuchen, bei der Transport-Überwachung, in der Lebensmittelindustrie, zur Fehleranalyse von Systemen, bei Qualitätsstudien sowie in Forschung und Entwicklung.

Vor allem die Dauerlaufversuche der Autohersteller führten zunächst zur Entwicklung von Datenloggern großer Kanalzahlen mit höheren Abtastraten. Denn es sollten sich gleichzeitig bei vielen Fahrzeugen einer neuen Baureihe über Monate viele Parameter speichern lassen, um die Produkte auch bei immer kürzer werdenden Entwicklungszeiten optimieren zu können. So erlaubt der QIC-dataLog von Caesar Datensysteme zunächst den Einsatz bei erweiterten Temperaturen und erfüllt durch die bis zu vier CAN-Knoten geforderten Datenraten. Jedoch bereitete die geringe Speichertiefe dem Service erhebliche Probleme, weil jeder Anwender dadurch eine modifizierte Softwareversion erhalten musste.

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Im zweiten Schritt entwickelte das Oberhachinger Unternehmen deshalb den CAR-PC, der mit Standard-Betriebssystemen arbeitet ausgestattet mit bis zu vier CAN-Schnittstellen, zwei internen und zwei externen USB-Schnittstellen, WLAN- und Ethernet-Interface, einer Spannungsversorgung von 7 bis 36 VDC und einem Wechselspeicher bis 8 GB.

PCMCIA-Schnittstellen und mehr Speicher

Allerdings ist der größte Nachteil heutiger Notebooks die immer geringere Anzahl von Schnittstellen, die sich umgekehrt proportional zu den Anforderungen der Messtechnik gestaltet. Um aber auch noch dem Wunsch nach PCMCIA-Schnittstellen für die Datenerfassung über Flexray gibt es beispielsweise keine USB- oder Ethernet-Interfaces sowie die Forderung nach größerem Speicherplatz für die Messdaten zu entsprechen, entwickelte der Messtechnik-Systemanbieter jetzt im dritten Schritt den Datenlogger QIC CAR-PC. So bietet dieser zusätzlich zwei PCMCIA-Steckplätze und der Speicherplatz lässt sich durch die Integration einer schockfesten Festplatte bis 60 GB erweitern bei Temperaturen von –40 bis 85 °C.

Zudem können mit der neuen PLAB-Software zur Messdatenerfassung CAN- und zeitsynchrone Messdaten gleichzeitig erfasst und bei der Auswertung beliebig miteinander verknüpft werden. Darüber hinaus ist es durch die Trennung von Programm und Grafik möglich, PLAB auch für Embedded-Anwendungen einzusetzen.

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