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Kabelverschraubung Kabelverschraubungen erfüllen neue Brandschutznorm

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Für mehr „Brandschutz in Schienenfahrzeugen“ ist in 2013 die neue Brandschutznorm EN 45545-2 in Kraft getreten und löste innerhalb Europas nationale Normen wie die NF F 16-101 und -102, BS 6853 und DIN 5510-2 ab. Der Kabelverschraubungshersteller Pflitsch bietet bereits zugelassene Produkte, die die Anforderungen der neuen Norm erfüllen.

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Die Produkte der Reihe Uni Dicht entsprechen der neuen Brandschutznorm EN 45545-2.
Die Produkte der Reihe Uni Dicht entsprechen der neuen Brandschutznorm EN 45545-2.
(Bild: Pflitsch)

Bei Kabelverschraubungen aus Metall sind nach der aktuellen Norm EN 45545-2 die Dichteinsätze, bei Kunststoff-Typen auch die Verschraubungskörper zu testen. Die verwendeten Materialien und Bauteile der Kabelverschraubungen von Pflitsch wurden entsprechenden Prüfungen unterzogen. Ergebnis: Das neue Material TPE für die Dichteinsätze erfüllt die höchsten Anforderungen HL3 der neuen EU-Norm EN 45545-2 für den uneingeschränkten Einsatz in Zügen – ob auf freier Strecke, im Tunnel oder im Bahnhof. Entsprechend den Anforderungen wurde dabei der Nachweis über Sauerstoffindex >32 %, Rauchgasdichte Ds max. 300 und Toxizität CIT max. 1,5 erbracht.

Bei der Feuerwiderstandsprüfung „Raumabschluss" wurden komplette Uni Dicht-Kabelverschraubungen in den Größen M16 bis M40 sowie Blindstopfen geprüft. Im Brandfall dürfen nach der EN 45545-2 Flammen über 15 Minuten (E15) lang nicht nach außen treten. Die verwendeten Pflitsch-TPE-Dichteinsätze haben im Test die hohe Feuerwiderstandklasse E30 erreicht, halten also 30 Minuten lang dicht.

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