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Servoleitungen Kapazitäts- und dämpfungsarme Servoleitungen für große Distanzen

Redakteur: Gudrun Zehrer

In großen Fabriken müssen Servoleitungen mitunter viele Meter zwischen Schaltschrank und Antrieb ohne Leistungsabfall überbrücken. Das geht nur, wenn die Servoleitung kapazitäts- und dämpfungsarm konstruiert ist – wie die beiden neuen Leitungen, die Lapp auf der SPS IPC Drives in Nürnberg vorstellte.

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Die Ölflex Servo 7TCE erlaubt es, besonders große Distanzen zwischen Servoregler und Motor zu überbrücken.
Die Ölflex Servo 7TCE erlaubt es, besonders große Distanzen zwischen Servoregler und Motor zu überbrücken.
(Bild: U.I. Lapp)

Die Servoleitung Ölflex Servo 7TCE eignet sich für Servoantriebe vieler namhafter Hersteller. Sie ist gelistet nach UL TC-ER sowie Flexible Motor Supply und ist damit sowohl für den europäischen als auch nordamerikanischen Markt zugelassen. Die kapazitätsarme Konstruktion resultiert aus einer Aderisolation aus XLPE, der Außenmantel besteht aus einem speziellen thermoplastischen Elastomer und soll eine um rund 40 Prozent größere Verlegelänge gegenüber herkömmlichen Lösungen erlauben. Die Leitung erfüllt viele Vorgaben für Ölbeständigkeit, Flammwidrigkeit und UV-Beständigkeit, jeweils auch nach nordamerikanischen Normen.

Geschirmte Geberleitung für Drehgeber in Servoantrieben

Ölflex Servo 728 CY ist eine geschirmte Geberleitung und geeignet für die meisten analogen und inkrementellen Drehgeber in Servoantrieben vieler namhafter Hersteller. Auch diese Leitung ist dämpfungsarm und erlaubt große Übertragungsdistanzen aufgrund einer Aderisolation aus Polypropylen. Die geschirmte Leitung ist ölbeständig und daher für viele Anwendungen im Maschinenbau mit fester Verlegung geeignet. Großes Augenmerk haben die Entwickler auf eine dünne und leichte Konstruktion gelegt: Das Modell 728 CY ist um 10 Prozent dünner als vergleichbare Leitungen, so der Hersteller. Besonders in engen Schaltschränken ist das ein Pluspunkt.

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