Suchen

HMI Kapazitive Touch-Technik reif für die Fabrik

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Texas Instruments verspricht mit seinen neu entwickelten kapazitiven Touch-Mikrocontrollern eine Revolution: Entwerfen lassen sich damit betriebssichere HMIs mit kapazitiven Tasten – auch auf Metall, hochauflösende Schieberegler, Einstellräder oder Näherungssensoren – sowie 3D-Gestenerkennung.

Firma zum Thema

Die stromsparendsten MSP430-MCUs mit FRAM- und CapTIvate-Technologie ermöglichen Touch-Sensoren auf Metall, hochauflösende Schieberegler und 3D-Gestenerkennung.
Die stromsparendsten MSP430-MCUs mit FRAM- und CapTIvate-Technologie ermöglichen Touch-Sensoren auf Metall, hochauflösende Schieberegler und 3D-Gestenerkennung.
(Bild: TI)

„Bisher sind in den Fabriken noch 99 Prozent mechanische Schalter verbaut. Doch die kapazitive Touch-Technologie bietet, neben dem schönen Aussehen, signifikante Vorteile. Deshalb sehen wir diese Technik im Kommen“, sagt Tobias Leisgang, Systems Engineering Manager, MSP430 MCU family bei Texas Instruments.

Die sparsamsten Capacitive-Touch-MCUs der Welt

Dafür stellte er auf einer Presseveranstaltung den MSP430 FRAM-Mikrocontroller (MCUs) mit der CapTIvate-Technologie vor. „Es handelt sich dabei um die sparsamsten Capacitive-Touch-MCUs der Welt“, betont der Engineering Manager. Der Mikrocontroller MSP430FR2633 biete umfassende Hard- und Software-Features für unerreichte Zuverlässigkeit in Anwendungen mit hohem Störaufkommen. Dazu zählen beispielsweise elektronische Zugangssicherungen, elektronische Kleingeräte, industrielle Bedientafeln und vieles mehr. Damit hat TI nun seine Palette an Ultra-Low-Power 16-Bit FRAM-MCUs erweitert.

Bildergalerie

Ruckzuck zur gewünschten Systemkonfiguration

Designer mit unterschiedlichsten Vorkenntnissen sind damit in der Lage, betriebssichere HMIs (Human-Machine Interfaces) mit kapazitiven Tasten, Schiebereglern, Einstellrädern oder Näherungssensoren zu entwerfen. Auch Multi-Touch-Designs mit Kunststoff-, Glas- oder Metall-Abdeckungen unterschiedlicher Dicke lassen sich realisieren.

Mit dem CapTIvate Design-Center, einer grafischen Benutzeroberfläche, können Entwickler im Drag-and-Drop-Verfahren die Sensoren schnell zur gewünschten Systemkonfiguration zusammenstellen. Tobias Leisgang: „Die anschließende Feinabstimmung dauert dann nur noch maximal fünf Minuten.“

(ID:43723708)