China-Speed bei deutscher Präzision KI-Agenten beschleunigen Fahrzeugentwicklung

Quelle: Kaizenics Systems 2 min Lesedauer

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In Heilbronn geht ein neues Hightech-Unternehmen mit KI-gesteuerten Lösungen für die Produktentwicklung an den Start: Die KI-Agenten von Kaizenics Systems erfassen die Engineering-Landschaft und beschleunigen Entwicklungszyklen durch Optimierung, Automatisierung und Entscheidungsunterstützung.

Cloud-basierte SaaS-Lösungen für Product Line Engineering ermöglichen traditionellen Herstellern, im Wettbewerb um Software Defined Vehicles konkurrenzfähig zu bleiben.(Bild:  Ferdinand-Steinbeis-Gesellschaft für transferorientierte Forschung gGmbH der Steinbeis-Stiftung)
Cloud-basierte SaaS-Lösungen für Product Line Engineering ermöglichen traditionellen Herstellern, im Wettbewerb um Software Defined Vehicles konkurrenzfähig zu bleiben.
(Bild: Ferdinand-Steinbeis-Gesellschaft für transferorientierte Forschung gGmbH der Steinbeis-Stiftung)

Mit der Kaizenics Systems GmbH startet in Heilbronn ein neues Hightech-Unternehmen, das KI-gesteuerte Lösungen für die Produktentwicklung in der Automobilindustrie anbietet. Es ist eine erfolgreiche Ausgründung aus der Ferdinand-Steinbeis-Reallabor GmbH, die auf dem Bildungscampus Heilbronn innovative Geschäftsmodelle in der Inkubationsphase begleitet und in die unternehmerische Selbständigkeit überführt.

Neue Werkzeuge für die Automobilindustrie 

Entstanden ist Kaizenics aus der digital.auto-Initiative, die das Ferdinand-Steinbeis-Institut (FSTI) gemeinsam mit Partnern wie Bosch, Audi und Mercedes vorantreibt. Im Fokus steht das Software Defined Vehicle (SDV). Die dort gewonnenen Erkenntnisse zeigen deutlich: Die Automobilindustrie braucht neue Werkzeuge, um ihre nun stark von der Software abhängigen Produkte schneller zur Marktreife zu bringen.

Auf Basis mehrerer Promotionsprojekte am FSTI erfolgte die Marktvalidierung für Kaizenics und der Aufbau eines Gründerteams um Geschäftsführer Dr. Svante Wellershoff. Mit dieser wissenschaftlichen Grundlage startet das Unternehmen nun in die Selbständigkeit.
 

KI-Agenten identifizieren Optimierungspotenziale und automatisieren Routineaufgaben

Neue Akteure in der globalen Automotive-Konkurrenz arbeiten von Beginn an konsequent digital. Fahrzeuge werden in Rekordzeit entwickelt, Kundenanforderungen zeitnah umgesetzt. Traditionelle Hersteller laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Nur wer Innovationsprozesse neu denkt und Entwicklungszyklen drastisch verkürzt, bleibt konkurrenzfähig.

Der Lösungsansatz von Kaizenics: KI-Agenten erfassen die gesamte Engineering-Landschaft eines Unternehmens – von Produkt- und regulatorischen Anforderungen über Prozesse, Produktvarianten und -Abhängigkeiten bis hin zu Testszenarien. Auf dieser Grundlage unterstützen die Agenten gezielt die Identifikation von Optimierungspotenzialen, Aufbereitung von Entscheidungsgrundlagen und die Automatisierung von Routineaufgaben. Die Verantwortung bleibt beim Menschen, für den die Komplexität beherrschbar wird.

Was hier entsteht, ist ein fundamentaler Wandel in der Produktentwicklung. KI-Agenten übernehmen künftig komplexe Prozessschritte. Das beschleunigt nicht nur Innovationszyklen, sondern ermöglicht überhaupt erst, Software-definierte Produkte erfolgreich auf den Markt zu bringen.

Prof. Dr. Heiner Lasi, wissenschaftlicher Leiter des Ferdinand-Steinbeis-Instituts


Erste Kundenprojekte laufen bereits

Kaizenics arbeitet bereits mit namhaften Automobilherstellern und Zulieferern zusammen. Geschäftsführer Dr. Svante Wellershoff betont: „Das Reallabor hat uns in der frühen Phase begleitet und den Rahmen geschaffen, in dem wir das richtige Team gefunden und erste Industriekontakte geknüpft haben. Wir können unsere Expertise in den laufenden Kundenprojekten erfolgreich einbringen. Das Marktpotenzial für KI-gesteuerte Produktentwicklung ist enorm, und wir werden hier Standards setzen.“

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