Benchmark KI-entwickelnde KI gewinnt internationalen Vergleich

Quelle: Universität Duisburg-Essen 2 min Lesedauer

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Mit der KI-Software des Start-ups „Your Easy AI“ können mittelständische Unternehmen im Baukastenstil ihre eigene künstliche Intelligenz entwickeln, ganz ohne KI- oder Programmierkenntnisse. Die Gründer haben das System jetzt einem internationalen Vergleichstest unterzogen – und ihn gewonnen.

Die Gründer des Start-ups Your Easy AI, Jan Dette (links) und Patrick Imcke, sind Absolventen der Mathematik der Universität Duisburg-Essen und arbeiten an einer smarten KI für mittelständische Unternehmen. (Bild:  Marian Margraf/Your Easy AI)
Die Gründer des Start-ups Your Easy AI, Jan Dette (links) und Patrick Imcke, sind Absolventen der Mathematik der Universität Duisburg-Essen und arbeiten an einer smarten KI für mittelständische Unternehmen.
(Bild: Marian Margraf/Your Easy AI)

Das Konzept von Jan Dette (29) und Patrick Imcke (28), zwei Mathematik-Absolventen der Universität Duisburg-Essen und Gründer von Your Easy AI, ist so einfach zu erklären wie schwierig umzusetzen: Sie entwickeln eine künstliche Intelligenz (KI), die wiederum eigenständig KI entwickelt. Wie gut die Technologie jetzt schon funktioniert, hat ein internationaler Benchmark-Test unterstrichen – hier setzte sich Your Easy AI gegen US-Giganten und millionenschwer finanzierte US-Start-ups durch.

Ziel: Entwicklung einer maßgeschneiderten Vorhersage-KI

Als Grundlage für den Vergleich diente ein typischer Anwendungsfall: Aus 27 verschiedenen öffentlichen Datensätzen – bereitgestellt auf den Data Science Plattformen Kaggle und UCI ML Repository – sollte jeweils eine maßgeschneiderte KI für Vorhersagen entwickelt werden, etwa ob ein Unternehmen Kunde werden wird oder eine Kündigung zu erwarten ist.

  • Schon im ersten Schritt war die Software von Your Easy AI die einzige, die alle Daten problemlos verarbeiten konnte.
  • Auch ihr Endresultat überzeugte: Ihre Technologie konnte für 74 Prozent der Datensätze autonom eine präzise vorhersagende KI entwickeln und liegt damit weltweit vorn; international führende Tech-Konzerne schafften lediglich 67 Prozent (Platz 2) und weniger.
  • Wie gut die Vorhersagen zutrafen, ließ sich – da es sich um echte Datensätze handelte – leicht mit der Realität abgleichen.

„Für die meisten Anwendungen gibt es keine fertige KI, sondern sie muss aufwendig und kostspielig durch einen Data Scientist entwickeln werden“, erklärt Imcke. Das besondere an der Software Your Easy AI: Laien können sie bedienen. Denn sie setzt auf einen hausintern entwickelten Reinforcement-Learning-Algorithmus, eine Methode des maschinellen Lernens, die durch Versuch und Irrtum die optimale Strategie erlernt und gut darin ist, Ketten von Handlungen zu erkennen.

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Unterstützt vom Zentrum für Gründungen und Innopreneurship (GUIDE) der Universität Duisburg-Essen warben die beiden Mathematiker zunächst ein Gründungsstipendium NRW ein, mittlerweile haben sie vier Investoren.

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