Industrielles 5G KI-gestützte Cybersecurity-Lösung für industrielle Netzwerke

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Siemens und Palo Alto Networks kombinieren ihre Stärken, um für die Industrie sichere 5G-Netzwerke bereitzustellen. Die Lösung ist ab sofort verfügbar.

Siemens und Palo Alto Networks bieten geprüfte Cybersecurity-Lösung für industrielles 5G an.(Bild:  Siemens)
Siemens und Palo Alto Networks bieten geprüfte Cybersecurity-Lösung für industrielles 5G an.
(Bild: Siemens)

Siemens hat gemeinsam mit Palo Alto Networks eine verifizierte, KI-gestützte Cybersecurity-Lösung für industrielle private 5G-Netzwerke vorgestellt. Laut einer Mitteilung kombiniert das Angebot die private 5G-Infrastruktur von Siemens mit einer KI-optimierten Next-Generation Firewall von Palo Alto Networks, um industrielle Kommunikationsnetze ohne Leistungseinbußen abzusichern.

Die auf dem Mobile World Congress 2026 präsentierte Lösung richtet sich speziell an OT-Umgebungen, in denen steigende Konnektivität und KI-basierte Produktionsprozesse neue Sicherheitsanforderungen schaffen. Siemens hat die Architektur in mehreren industriellen Anwendungsszenarien getestet und verifiziert, um hohe Verfügbarkeit, Netzwerkresilienz sowie einen unterbrechungsfreien Betrieb sicherzustellen. Ziel ist es, branchenspezifische Sicherheitsanforderungen mit deterministischer drahtloser Kommunikation zu verbinden.

Drei zentrale Bausteine

Hintergrund ist die wachsende Bedeutung privater 5G-Netze als Rückgrat datengetriebener Fertigung. Gleichzeitig erhöhen regulatorische Vorgaben wie NIS2 und Normen wie IEC 62443 den Druck auf Unternehmen, Defense-in-Depth-Strategien umzusetzen, heißt es weiter. Klassische IT-Security-Ansätze stoßen in Echtzeit-Produktionsumgebungen häufig an Grenzen, da sie Latenzen erhöhen oder OT-spezifische Bedrohungen unzureichend berücksichtigen.

Die verifizierte Lösung basiert auf drei zentralen Bausteinen: einer lokalen privaten 5G-Infrastruktur von Siemens für sichere, latenzarme Kommunikation, dem SINEC Security Monitor zur passiven kontinuierlichen Überwachung der Produktion sowie einer speziell optimierten Firewall von Palo Alto Networks mit Layer-7-Sicherheit und OT-Protokollanalyse inklusive Deep Packet Inspection.

Durch die enge Integration sollen Cyberbedrohungen wie Malware, Eindringversuche oder Datenexfiltration erkannt werden, ohne die Performance zeitkritischer Anwendungen zu beeinträchtigen. Die Architektur erfüllt laut Siemens die Anforderungen der IEC 62443 für industrielle Automatisierungs- und Steuerungssysteme und ist ab sofort Teil des Siemens-Xcelerator-Portfolios.

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