Forschung KI senkt Energieverbrauch von Robotern um bis zu 25 Prozent

Von Fraunhofer IWU 1 min Lesedauer

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Roboter kommen in immer mehr Branchen zum Einsatz und sollen auch den Fachkräftemangel in der Zukunft ausgleichen können. Mithilfe von KI könnten ihre Betriebskosten nun gesenkt werden.

Die am Fraunhofer IWU entwickelte Software Xeidana erkennt, ob das richtige Bauteil aufgenommen wurde.(Bild:  Fraunhofer IWU)
Die am Fraunhofer IWU entwickelte Software Xeidana erkennt, ob das richtige Bauteil aufgenommen wurde.
(Bild: Fraunhofer IWU)

Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU hat ein neues KI-Projekt für Roboter vorgestellt. Laut einer Mitteilung könne damit der Energieverbrauch um bis zu 25 Prozent gesenkt werden. Ziel ist eine intelligente Robotik, die komplexe Aufgaben auch spontan erledigen kann. Dafür verbesserten die Forscher die Reaktions- und Latenzzeiten von Industrierobotern und optimierten die Bahnplanung. Ohne Zwischenstopp ist dann beispielsweise die Aufnahme von 2D-Bildern zur Objekterkennung für die gewünschte Handlings- oder Montageaufgabe möglich.

Auf der Hannover Messe vom 22. bis zum 26. April wollen die Forscher ihre Ergebnisse mithilfe eines Demonstrators präsentieren. Die Wissenschaftler wollen zeigen, dass ein mit industrieller Kameratechnik in 2D aufgenommenes Einzelbild und wenig Rechenleistung genügen, damit der Roboter ein Bauteil aufnehmen, überprüfen und in die gewünschte Position bringen kann.

Auf Basis der Bildinformation ermittelt die Software die Positionen aller Objekte relativ zum Roboter, berechnet die Roboterbahn und bestimmt die Griffposition. Der Roboter greift nun das Bauteil, prüft es und verlässt sich dabei ganz auf die Bildinformationen. Hier kommt die echtzeitfähige Auswertung von Kraftdaten ins Spiel, die dem Roboter vorgibt, wie er das aufgenommene Zahnrad in ein zweites Zahnrad einpassen soll, heißt es weiter. Dies funktioniere mit einer smarten Anwendung von KI, die den Tastsinn des Menschen imitiert.

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