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Elektromotor Kleinster Aktuator der Welt

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Auf der SPS IPC Drives 2016 will A-Drive den kleinsten Aktuator der Welt mit einem Durchmesser von 15 mm präsentieren. Neu im Programm sind außerdem hochdynamische Servomotoren mit Hiperface DSL-Schnittstelle: Aufgrund des digitalen Protokolls sollen die Motoren mit sehr wenigen Verbindungsleitungen auskommen.

Der Miniatur-Linearaktuator von A-Drive soll sich besonders für den Einsatz in der Medizintechnik eignen.
Der Miniatur-Linearaktuator von A-Drive soll sich besonders für den Einsatz in der Medizintechnik eignen.
(Bild: ?)

Die A-Drive Technology GmbH will drei wichtige Entwicklungen in der Automatisierung und der Fertigungstechnik auf dem Messestand der SPS IPC Drives 2016 aufgreifen: die fortschreitende Miniaturisierung von Produkten, die Digitalisierung in der Antriebstechnik und den Trend zum 3D-Druck in der additiven Fertigung von Teilen und Komponenten.

Trendthema Miniaturisierung

Im Fokus der Produktpräsentation stehen Kleinservomotoren und vor allem die extrem kleinen neuen Linearaktuatoren der 15000er-Serie des Herstellers Haydon Kerk Motion Solutions. Die Aktuatoren sollen bei einem Durchmesser von 15 mm hohe Leistungen bieten und sehr langlebig sein. Diese Eigenschaften teilen sie laut A-Drive mit den Miniatur-Tauchspulmotoren von H2W, die ebenfalls auf dem Messestand zu sehen sind. Die Tauchspulmotoren sollen eine optimale Leistungsdichte bei kleinstmöglicher Bauweise aufweisen. In der eigengelagerten, magnetbasierten Ausführung haben sie einen Außendurchmesser von 10 mm, eine Länge von 18,8 mm und ein Gewicht von 5,7 g. Sowohl der Tauchspulmotor als auch der Linearaktuator eignen sich besonders für den Einsatz in der Medizintechnik und in der Elektronikfertigung.

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Trendthema Digitalisierung

Da sich die Digitalisierung und die Vernetzung von Komponenten im Maschinenbau zunehmend auf die Antriebstechnik erstreckt, hat A-Drive seit kurzem seine hochdynamischen Servomotoren SMN auch mit Hiperface-DSL-Schnittstelle im Programm. Damit ist die Schnittstelle komplett digital und macht so Geberkabel und Stecker überflüssig. Die Kommunikation erfolgt über zwei ins Motorkabel integrierte Adern. Ein zusätzlicher Aufbau oder ein verlängertes Anschlussgehäuse sind bei kleinen Servoantrieben dadurch nicht mehr erforderlich. Der Anschluss soll über günstige und gut verfügbare Standard-Komponenten erfolgen.

Trendthema 3D-Druck

Zudem zeigt A-Drive neue Lösungen für die Antriebstechnik in industriellen 3D-Druckern. Die Druckköpfe müssen beispielsweise lange Verfahrwege bewältigen und präzise ausgerichtet werden. Hierfür sollen sich besonders kompakte und performante Direktantriebe eignen. Die direktangetriebenen Linearachsen MLL von Sina Drives sollen alle Anforderungen für den Einsatz in diesem Bereich erfüllen und sind darüber hinaus skalierbar: Zur Herstellung großer Teile lassen sich die Linearachsen aneinanderreihen. (sh)

SPS IPC Drives: Halle 1, Stand 646

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