E-CAD

Klick-klick und schon ist die Planung fertig

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Wie sehen die vier Schritte aus?

Der erste Schritt heißt Standardisieren und Strukturieren. Hier wird ein individuelles Angebot aus vielen wieder verwendbaren Baugruppen innerhalb eines Produktportfolios zusammengestellt. Für das Engineering werden Produktstrukturen und Projektvorlagen so angelegt, dass sie sowohl alle Normen und Standards des Marktes abbilden als auch das gesamte Wissen des Unternehmens speichern und allen Entwicklern zur Verfügung stehen. Klar formulierte Richtlinien, intern wie extern zu Lieferanten und Partnern, vereinfachen die Konstruktionsprozesse weiter. Das spart Zeit und verringert die Fehleranfälligkeit.

Der zweite Schritt ist: Modularisieren bzw. Wiederverwenden. Man definiert häufig wiederkehrende Teilschaltungen als Vorlage und speichert sie in Form von Makros. Diese lassen sich beliebig oft und immer wieder in Plänen platzieren. Bei komplexen Makrobibliotheken, empfiehlt sich die Verwendung von Variablen. Ein Tausch ist sofort in allen Plänen vollzogen und nichts wird vergessen.

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Beim dritten Schritt, dem Generieren, fängt der Anwender nun an, seine Pläne halb zu automatisieren. Und zwar mithilfe des Project Wizards. Ein Knopfdruck genügt und das kleine Add-On zur WSCAD Suite setzt Makros und Varianten zu mehr oder weniger vollständigen Plänen inklusive Dokumentation zusammen – idealerweise bis zu 100 Prozent. Wochenlange Planungsarbeit verkürzt sich somit auf wenige Tage bis Stunden.

Der letzte Schritt ist das Automation Interface – ein Schritt in Richtung Industrie 4.0 im Engineering. Damit schaffen sie es, auch mit weniger qualifizierten Technikern, die erforderliche Leistung zu bringen, was sonst nicht möglich wäre.

Damit drängt sich die spannende Frage auf: Was heißt denn eigentlich Industrie 4.0 im Electrical Engineering?

Wir verstehen Industrie 4.0 dahingehend, die Prozesse so zu automatisieren, dass sie möglichst von alleine laufen, und zwar unterbrechungsfrei. Das ist der Traum. In der Praxis muss man sich dem annähern. Genau das heißt nichts anderes als automatisieren. Hier schließt sich der Kreis und wir sind wieder am Anfang, nämlich die vier Stufen ins Electrical Engineering zu bringen.

Zusammengefasst: Was bieten Sie dem Kunden als Mehrwert?

Plakativ zusammengefasst glaube ich, dass es schwer wird, das Preis-Leistungsverhältnis, das WSCAD bietet, zu toppen. Ich glaube, unser Preis-Leistungsverhältnis ist nicht gut, ich glaube es ist überragend. Und wichtig ist: was will der Anwender tatsächlich machen? Welche Methodik braucht er dazu? Er möchte mit dem Tool seine Planung schnell umsetzen können, mehr nicht. Genau das ist unser Credo. In kompakter Form dem Kunden den maximalen Mehrwert bieten. So dauert bei uns eine Schulung auch nur drei bis fünf Tage. Außerdem werden Sie in Deutschland keinen anderen Anbieter finden, der so viel Eplan- und AutoCAD-Know-how hat.

Also ist Offenheit auch ein Kernthema für WSCAD?

Ja, Offenheit ist ein elementarer Punkt in unserer Strategie und gehört zu den fundamentalen Unterschieden im Vergleich zu unseren Wettbewerbern. So lassen sich mit der WSCAD Suite aus Daten fremder E-CAD-Systeme Schaltschränke aufbauen, dreidimensional darstellen und die kompletten Fertigungsdaten ausgeben. Das macht Entwickler und Konstrukteure unabhängig vom E-CAD-System ihrer Zulieferer. Unser Angebot: Mit der WSCAD-Software in der Größenordnung von 4.000 Euro braucht der Anwender, der beispielsweise mit dem Eplan-Format arbeitet, nur einen Export zu machen und schon werden die Daten für den Schaltschrankbau eingelesen. Dabei ist unsere Software intuitiv zu bedienen und das zu einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Fachredakteurin Automatisierung, Maschinenbau-Ingenieurin, Fachjournalistin seit 2001; Vogel Communications Group