Reflexionslichttaster Kompakt gebauter optischer Sensor lässt sich einfach montieren

Redakteur: Udo Schnell

Wer kennt diese Situation nicht? Eine Maschine ist fertig konstruiert, der zur Verfügung stehende Raum wurde optimal ausgenutzt, aber am Ende stellt man fest, dass man für die präzise

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Wer kennt diese Situation nicht? Eine Maschine ist fertig konstruiert, der zur Verfügung stehende Raum wurde optimal ausgenutzt, aber am Ende stellt man fest, dass man für die präzise Steuerung des Prozesses noch zusätzliche Sensoren einbauen müsste. Die neue optische Sensorserie 04 von Baumer bietet nach Angaben des Unternehmens mit ihrer sehr flachen Bauform (4 mm × 6 mm × 45 mm) neue Möglichkeiten.

Bei beengten Platzverhältnissen lösen oftmals Lichtleiter mit speziellen Tastköpfen und passenden Lichtleiterverstärkern die Platzprobleme. Allerdings müssen meist zwei Nachteile in Kauf genommen werden. Mit Lichtleitern lassen sich Objekte vor einem Hintergrund nicht oder nur unzureichend erkennen und die Montage von Lichtleiter und Lichtleiterverstärker gestaltet sich aufwändiger, wodurch insgesamt eine relativ teure Lösung entsteht. Wie Baumer mitteilt, bietet das Unternehmen nun einen weltweit einzigartigen Reflexionslichttaster, der mit seiner kompakten Bauform und sehr effizienter Hintergrundausblendung beide Probleme lösen kann.

Die minimalen Sensordimensionen ermöglichen laut Baumer neue Lösungen. Mittels eines Schnellspannadapters kann der Sensor beispielsweise in ein gängiges Montageprofil eingebaut werden. Nach dem Einclipsen des Sensors in den Adapter wird der Sensor in das Montageprofil eingelegt. Mit einem Nutenstein wird der Schnellspannadapter in jedem handelsüblichen Profil fixiert. Gut geschützt erkennt der Sensor den Angaben zufolge Behälterrollen, Werkzeugträger und Paletten, vollkommen unabhängig von deren Farbe und Oberfläche oder Material, äußerst positionsgenau. Diese Lösung eignet sich daher für viele Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, heißt es weiter.

Sensor erkennt Objekte bis zu einer Distanz von 50 mm

Baumer bietet auch noch weiteres Montagezubehör. So ist beispielsweise ein Montagestift erhältlich, an dem der Sensor mit einer Schraube befestigt werden kann. Die Dimensionen des Montagestiftes sind so ausgelegt, dass der Sensor über die ganze Länge geschützt ist, wobei das Einbauvolumen kaum zunimmt. Besonders hervorzuheben sind laut Baumer die optischen Eigenschaften des FHDK 04. Trotz seiner äußerst kompakten Abmessungen ist es gelungen, eine sehr präzise Tastweite zu realisieren. So erkennt der Sensor Objekte bis zu einer Distanz von 50 mm unabhängig von deren Farbe und Oberfläche. Dank der effizienten und präzisen Hintergrundausblendung werden bereits wenige Millimeter darüber hinaus alle störenden Objekte zuverlässig ausgeblendet. Der Sensor ist zudem weitgehend unempfindlich gegen Verschmutzungen, was ihn in hohem Maße industrietauglich macht.

Die Point-Source-LED ermöglicht Spotgrößen von weniger als 2 mm Durchmesser im Fokus. Im Vergleich zu Sensoren mit Standard-LED bedeutet dies, dass kleinere Objekte sicherer detektiert werden können. Der FHDK 04 stellt somit laut Baumer eine ideale Alternative zu Rotlicht-, Lichtleiter- und Lasersensoren dar. Seine optische Präzision liegt über der eines herkömmlichen Sensors, gleichzeitig punktet er preislich im Vergleich zu einem Lasersensor. Bei einem Einsatz von mehreren Sensoren nebeneinander ist es wichtig, dass diese sich optisch nicht stören. Reflexionen von einem benachbarten Sensor dürfen den Zustand des anderen Sensors nicht beeinflussen. Trotz der geringen äußeren Abmessungen ist es gelungen, dieses Feature zu implementieren. So können auf engem Raum mehrere Sensoren integriert werden, ohne dass die zuverlässige Funktion beeinträchtigt wird.

Kommunikationsstandard IO-Link ist implementiert

Besonders in der Pharma- und Laborautomations-Industrie sind solche Lösungen gefragt. Eignet sich doch der FHDK 04 auch für die Erkennung von transparenten Objekten wie Reagenzgläsern, Pipetten und Mikrotiterplatten.

Nicht nur mit optischen Werten glänzt der Sensor FHDK 04, so Baumer weiter. Als weiteres Highlight wurde beim 04er serienmäßig der neue Kommunikationsstandard IO-Link implementiert. IO-Link ist der zukunftsweisende Kommunikationsstandard für Punkt-zu-Punkt Verbindungen, zum Beispiel von einer Steuerung zu einem Sensor. Der Anwender hat die Möglichkeit, über den Schaltausgang auch Daten zwischen Steuerung und Sensor seriell auszutauschen. Über diese vereinheitlichte Schnittstelle lässt sich der Sensor beispielsweise komfortabel parametrieren.

Fest eingestellte Tastweite erleichtert Inbetriebnahme

Für den Reflexionslichttaster mit Hintergrundausblendung stehen zwei verschiedene Varianten mit fix eingestellter Tastweite zur Verfügung: 30 und 50 mm. Der Nutzen liegt auf der Hand: Der Einstellaufwand bei der Inbetriebnahme entfällt und das unbeabsichtigte Verstellen im laufenden Betrieb ist ausgeschlossen. Der FHDK 04 erfüllt laut Baumer mit seinen kleinen Abmessungen die Wünsche vieler Anwender. Mit der präzisen Hintergrundausblendung und Unterdrückung gegenseitiger Beeinflussung sorge der Sensor für einen sicheren Betrieb. Durch die Unterstützung des Kommunikationsstandards IO-Link sei dieser Sensor für die Zukunft gerüstet.

Weitere Informationen: Baumer GmbH, 61169 Friedberg, Tel. (0 60 31) 60 07-0, sales.de@baumergroup.com

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