Induktive Wegaufnehmer

Kompakte, programmierbare induktive Wegaufnehmer

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die kompakten, programmierbaren, induktiven Wegaufnehmer der Serie SM33 haben ein quadratisches, nur 25 x 25 mm kleines Gehäuse mit integrierter Elektronik.
Die kompakten, programmierbaren, induktiven Wegaufnehmer der Serie SM33 haben ein quadratisches, nur 25 x 25 mm kleines Gehäuse mit integrierter Elektronik. (Bild: A.B. Jödden)

Der analoge Messwert der induktiven Wegaufnehmer der Serie SM33 von A.B. Jödden wird mit einem integrierten 16-Bit A/D-Wandler digitalisiert und in einem Mikrocontroller verarbeitet. Während des Fertigungsprozesses der Wegaufnehmer wird die Kennlinie des Spulensystems auf der Messmaschine erfasst und im integrierten EEPROM gespeichert. Mit diesen Korrekturdaten werden Genauigkeiten der Ausgangssignale bis 0,1 % vom Messbereich erreicht.

Die digitale Information wird mit einem 16bit D/A-Wandler in normierte Ausgangssignale 0(4) bis 20 mA oder 0 bis 5(10) V umgeformt. Die Wegaufnehmer können mit einer Betriebsspannung zwischen 9 und 32 VDC versorgt werden.

Der an die Versorgungsspannung angeschlossene Wegaufnehmer wird durch Verbinden der Anschlüsse ANF bzw. END mit +UB für mindestens 2 Sekunden programmiert. Eine erfolgreiche Programmierung wird durch kurzzeitigen Wechsel des Ausgangssignals auf Mittelstellung (1 Sekunde) signalisiert. Werden die Anschlüsse ANF und END gemeinsam mit UB verbunden, wird die Werkseinstellung wieder hergestellt.

Unterschiedliche Messwege mit einem Wegaufnehmer darstellbar

Mit dieser Technik sind unterschiedliche Messwege mit nur einem Wegaufnehmer darzustellen. Ein Wegaufnehmer mit nominal 15 mm Messweg, entsprechend 0 bis 20 mA Ausgangssignal, kann Messwege von minimal 3 mm bis maximal 16 mm in ein 0 bis 20 mA Signal umsetzen.

Wegaufnehmer in mechanischen Varianten

Die Wegaufnehmer haben ein quadratisches, nur 25 mm x 25 mm kleines oder ein rundes M30 Gehäuse in Schutzart IP66 und sind in verschiedenen mechanischen Varianten lieferbar. Das Spulensystem und die Elektronik werden mit einer Kunststoffvergussmasse gefüllt. Diese Bauweise ermöglicht Einsätze bei Schockbelastungen bis 250 g SRS (20 bis 2000 Hz) und Vibrationsbelastungen bis 20 g rms (50 g Spitze).

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