Lapp Kabel – Systemanbieter für die Windenergie-Branche Komplettes Angebot für Windenergie

Redakteur: Ines Stotz

Die Stuttgarter Lapp Gruppe setzt verstärkt auf die Windenergie. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Unternehmen international als Systemlieferant positioniert. Führende Anlagenhersteller zählen zu ihren Kunden. Produkte von Lapp finden sich an vielen Applikationen in Windenergieanlagen und Windparks – vom Turm bis zur Gondel. Alles aus einer Hand.

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Die Kunden in der Windenergie profitieren insbesondere von der langjährigen Anwendungs-Erfahrung, die Lapp im Maschinen- und Anlagenbau gesammelt hat. Angesichts widriger klimatischer Bedingungen, denen Windkraftanlagen zu Wasser und zu Land standhalten müssen, sind dort die Ansprüche an Produktqualität und -beständigkeit besonders hoch; das gilt etwa für die cold-climate-Erfordernis, die eine Funktionsfähigkeit der Anlage bei Temperaturen bis zu -40C° vorschreibt. Neue Herausforderungen ergeben sich durch den Bau größerer Anlagen (Repowering) und die Entwicklung von Offshore-Anlagen. Für letztere müssen die Materialien zudem noch seewasser- und salzbeständig sein.

Vor diesem Hintergrund steht bei den Windenergie-Anlagenbauern die Produktqualität stets im Fokus. „Der Einsatz von Komponenten minderer Qualität, die auf entsprechende Umweltbedingungen nicht ausgerichtet sind, kann die gesamte Anlage lahm legen“, bestätigt Jörg Kairies, Program Manager Renewable Energies bei Lapp Kabel. Zahlreiche Weltmarktführer aus der Windenergiebranche vertrauen deshalb seit Jahren auf die Systemlösungen des Stuttgarter Familienunternehmens.

Vom Turm bis zur Gondel

Die Produkte von Lapp werden an vielen Applikationen in Windenergieanlagen und Windparks vom Turm bis zur Gondel eingesetzt. Für den Einsatz unter schwierigen klimatischen Verhältnissen und in Offshore-Windparks haben sich unter anderem neben den bewährten Ölflex-Anschluss- und Steuerleitungen. Besonders nachgefragt werden Leitungen mit UL (WTTC 1000-V) die schon jetzt den zukünftigen Anforderungen des nordamerikanischen Markt entsprechen. Widerstandsfähige Leitungen mit ER Exposed Run lassen sich sogar ohne Schutzschläuche verlegen.

Skintop-Kabelverschraubungen gewährleisten auch unter härtesten Bedingungen, etwa in Offshore-Windparks, sichere Verbindungen – dank Dichtigkeit gemäß IP68 oder IP69. Die Skintop-Cold kann wegen ihres besonders breiten Temperaturbereichs von -70 bis +100°C und ihrer besonders hohen Kälteschlagbeständigkeit auch in extremen Klimazonen eingesetzt werden.

Perfekter EMV-Schutz

Einen besonders hochentwickelten EMV-Schutz bietet die Skintop-MS-M Brush. Die nicht-destruktive 360 Grad-Kontaktierung des Schirmgeflechts verhindert zuverlässig elektromagnetische Störungen. Dank des patentierten doppelten Lamellenkorbs hält sie auch schwere Kabel mit Durchmessern bis zu 98 mm sicher an Ort und Stelle. Zudem ist sie schneller zu montieren als jedes andere vergleichbare System und gibt dem Monteur höchste Montagefreiheit bei der Kabeljustierung. Für besonders kalte wie für extrem heiße Einsatzumgebungen eignen sich spezielle Silvyn-Kabelschutzsysteme – auch sie sind als UL-Varianten erhältlich.

Umfangreiches Systemangebot

Das Systemangebot von Lapp umfasst noch zahlreiche weitere Komponenten, darunter torsionsfähigen Unitronic und Hitronic Daten-, CAN-Bus- sowie LWL-Leitungen, die zusammen mit Split-Boxen und Patchkabeln die Systemlösung für die Kommunikationsverkabelung von Windparks darstellen. Zum Beispiel bietet Lapp für die interne Kommunikation auf kurzen Strecken innerhalb einzelner Applikationen POF-LWL (Kunststoff-Lichtwellenleiter) und vorkonfektionierte Patchkabel an. Sie sind schnell, kostengünstig und besonders sicher zu montieren – wichtige Vorteile für Anlagenhersteller, Betreiber und Monteure.

Zudem bietet Lapp Kabel unter der Marke Fleximark ein außerordentlich robustes Kennzeichnungssystem, das auch nach Jahren und bei größter Belastung noch eine Lesbarkeit garantiert.

Für die einfache Montage hat Lapp Kabel auch den sogenannten Twist-Tail entwickelt. Dabei handelt es sich um eine neue Art von Kabelbinder, der sich ganz ohne Werkzeug mit den Fingern abdrehen lässt. Dadurch wird die Montage noch einfacher und damit kostensparender.

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