ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE)

Konkrete Maßnahmen für die Energiewende fordert neuer Sprecher Prof. Dr. Gerd Hauser

13.01.2012 | Redakteur: Sariana Kunze

Prof. Dr. Gerd Hauser, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik, ist neuer Sprecher des FVEE. <em id="ForP_E6987F0D-D256-3572-90284F11C82979DA">Bilder: FVEE</em>
Prof. Dr. Gerd Hauser, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik, ist neuer Sprecher des FVEE. <em id="ForP_E6987F0D-D256-3572-90284F11C82979DA">Bilder: FVEE</em>

Das Direktorium des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien wählt Prof. Dr. Gerd Hauser, den Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik, zu seinem neuen Sprecher. Als stellvertretender Sprecher wurde Prof. Dr. Uwe Leprich gewählt, der wissenschaftliche Leiter des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme.

Um den Herausforderungen für 2012 zu begegnen, rät Gerd Hauser: „Die Energiewende in Deutschland erfordert Maßnahmen, die nur in einer konzertierten Aktion von Forschung, Wirtschaft und Politik erbracht werden können. „Der Sprecher des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien fordert eine gemeinsame Anstrengung für die Energiewende: „Die wesentliche Herausforderung ist dabei die Erforschung der nachhaltigsten Gesamtlösung für das komplexe System von Erzeugung, Verbrauch und Speicherung sowie dessen koordinierte Umsetzung in gebaute Realität. Dabei müssen auch wechselnde Rahmenbedingungen hinsichtlich Umstellungsfortschritt, technischer Entwicklungen und sozialer Akzeptanz berücksichtigt werden. Der FVEE leistet hierbei einen essentiellen Beitrag, den er auch 2012 mit seinen Forschungsergebnissen sichtbar machen möchte.“

Zum stellvertretenden Sprecher des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien wählte das Direktorium Prof. Dr. Uwe Leprich, der die Zielkategorien für die Arbeiten des Forschungsverbundes benennt: „Die notwendigen Veränderungen des gesamten Energiesystems durch den immer größer werdenden Anteil von Wind- und Solarstrom müssen als grundlegende Transformationsaufgabe begriffen werden, die neben der Systemsicherheit und -zuverlässigkeit auch die Sozialverträglichkeit im Auge behalten muss.“ Weiter führt er aus: „Für den sozialverträglichen Umbau des Energiesystems ist es unabdingbar, dass die Energieeffizienzpotenziale ehrgeizig und zügig erschlossen werden und dass die Übergangsbelastungen auf möglichst viele Schultern solidarisch verteilt werden. Dann bleiben die Energierechnungen bezahlbar.“ Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien ist eine bundesweite Kooperation von Forschungsinstituten, die die gesamte Bandbreite erneuerbarer Energien und deren Integration in Energiesysteme erforschen sowie Technologien für Energieeffizienz und Energiespeicherung.

Energie ist die Passion der Professoren

Prof. Dr. Gerd Hauser ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik mit Standorten in Stuttgart, Holzkirchen und Kassel. Der Professor ist Ordinarius an der Technischen Universität München, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung, Vorstandsmitglied des Zentrums für Umweltbewusstes Bauen und stellvertretender Vorsitzender der Fraunhofer-Allianz Energie. Prof. Dr. Uwe Leprich ist wissenschaftlicher Leiter des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme in Saarbrücken. Der Volkswirt ist zugleich Hochschullehrer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Neben der Erstellung einer Vielzahl von Gutachten und zusätzlichen Beratungstätigkeiten insbesondere auf Bundesebene ist er auch auf europäischer Ebene aktiv als stellvertretendes Mitglied des Administrative Board von ACER, der europäischen Regulierungsbehörde.

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