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Schunk Konstruktionswettbewerb bringt schwebende Dosen hervor

| Redakteur: Sariana Kunze

Wie gelingt es, möglichst viele gefüllte Getränkedosen mithilfe luftgefüllter Luftballons über einen Tisch schweben zu lassen? – Was auf den ersten Blick vielleicht an einen Kindergeburtstag erinnert, hatte bei dem Konstruktionswettbewerb der Hochschule Heilbronn durchaus einen ernsten Hintergrund.

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Das Siegerteam „Aerogreen“ überzeugte bei dem von Schunk geförderten Konstruktionswettbewerb der Hochschule Heilbronn mit dem besten Ergebnis und zusätzlich mit einer umweltschonenden Konstruktion aus Recyclingmaterial.
Das Siegerteam „Aerogreen“ überzeugte bei dem von Schunk geförderten Konstruktionswettbewerb der Hochschule Heilbronn mit dem besten Ergebnis und zusätzlich mit einer umweltschonenden Konstruktion aus Recyclingmaterial.
(Hochschule Heilbronn)

Erstsemester-Teams aus den technischen Fakultäten der Hochschule Heilbronn waren aufgerufen, funktionsfähige Lösungen für die Aufgabe zu entwickeln und gegeneinander ins Rennen zu schicken. Unterstützt wurden die Tüftler dabei von Studierenden aus dem siebten Semester, die im Rahmen der Lehrveranstaltung „Führen in Teams“ als motivierende Coaches fungierten.

Die Konstruktionen sprechen für sich

Die meisten Teams lösten die Aufgabe mittels einer Luftkissen-Konstruktion. Auf dem ersten Platz landete eine besonders effiziente Lösung des Teams „Aerogreen“. Diese transportierte 36 gefüllte Dosen mit nachhaltig ausgewählten Konstruktionselementen. Um die Umwelt zu schonen, setzte das Team überwiegend recyceltes Material aus Keller, Gartenschuppen und Recyclinghof ein. Den zweiten Platz erhielten die Konstrukteure der „fliegenden Erna“ die ebenfalls mit dem Luftkissen-Prinzip elf volle Dosen erfolgreich über die Distanz bewegten. Das drittplatzierte Team versuchte sich an 30 vollen Dosen, scheiterte jedoch an der Strecke, die nicht komplett im Schwebezustand bewältigt werden konnte. Einen Sonderpreis für die kreativste Lösung erhielt das Team „Black Hammer“. Statt mit einem Luftkissen arbeitete das Team mit einer hammerförmigen Konstruktion, die die Dosen über die Strecke von 1,2 Metern durch die Luft hob. Schunk unterstützte den Wettbewerb mit Preisgeldern in Höhe von 1.000 Euro.

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