Wago

Kontakttechnikspezialist durchbricht Umsatzgrenze

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Ausblick für 2011

Die allgemeine Einschätzung der globalen Wirtschaftsentwicklung seitens Politik, Verbänden und Forschungsinstituten ist generell positiv. Wago teilt diese Einschätzung nur mit Einschränkung, da aufgrund der weiterhin vorhandenen Risiken im Finanzsektor negative Auswirkungen auf die Realwirtschaft nicht auszuschließen sind. Spürbar sind die steigenden Rohstoffpreise, die besonders bei Metallen und Kunststoffen deutlich negativ auf der Kostenseite zu Buche schlagen.

Die Nachfrage aus Fernost treibt das Wachstum an und auch für die Binnennachfrage ist mit einer moderaten Steigerung zu rechnen. Die neuen Produkte aus den letzten Jahren tragen dabei zunehmend das Wachstum.

Umsatzseitig plant Wago einen Zuwachs von knapp zehn Prozent. Die Beschäftigung wird in der Gruppe und insbesondere an den Standorten in Minden und Sondershausen weiter zunehmen. Hier könnte sich allerdings die Gewinnung von Fachkräften als bremsender Faktor auswirken. Am Standort Minden werden derzeit über 150 Fachkräfte, insbesondere Entwicklungsingenieure, gesucht.

Höchste Investitionssumme der Unternehmensgeschichte

Eine wesentliche Voraussetzung und erklärte Unternehmensphilosophie ist, Wachstum über innovative Produkte langfristig zu sichern. Dazu sind, neben den Fachkräften in Entwicklung, Produktion und Vertrieb, entsprechende Investitionen in Gebäude, Maschinen, Anlagen und Produktionsinnovationen notwendig. In 2011 wird Wago mit knapp 100 Mio. Euro die höchste Investitionssumme der Unternehmensgeschichte bereitgestellt.

Am Standort Minden wird ein Bürogebäude für 250 Arbeitsplätze (Investitionsvolumen knapp zehn Mio. Euro) entstehen.

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