Finder & Aggretech Koppel-Relais machen Dieselstrom-Aggregate zur zuverlässigen Notstromversorgung

Redakteur: Wolfgang Leppert

Wo immer kritische Anlagen und Systeme mit Strom betrieben werden, muss gewährleistet sein, dass bei einem Ausfall der Netzversorgung alle Systeme weiterhin mit Energie versorgt werden. Hierfür werden motorbetriebene Generatoren eingesetzt, um während des Stromausfalls die Versorgung zu übernehmen. In fast allen dieser Dieselstromerzeuger kommen Finder-Relais zum Einsatz.

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Das 1995 gegründete Unternehmen Aggretech baut an seinem Standort in Ruhstorf bei Passau derartige Dieselstrom-Aggregate in unterschiedlichen Größen für den Leistungsbereich von 20 kVA bis 3.100 kVA. Jährlich verlassen etwa 350 Anlagen die Werkshallen des mittelständischen Unternehmens. Etwa 20 Prozent der Anlagen werden in Deutschland eingesetzt, der große Rest geht in den Exprot. Auf dem 20.000 m² großen Betriebsgelände führen 75 Fachtechniker die Endmontage, notwendige Prüfläufe sowie Servicearbeiten durch.

Um die erforderliche Zuverlässigkeit auch im elektrischen Teil der Aggregate gewährleisten zu können, arbeitet Aggretech schon seit über sieben Jahren mit dem international tätigen Relaishersteller Finder zusammen. Der Kontakt kam auf Grund des stetig steigenden Bedarfs an zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Relais zustande. „Seitdem wir mit Finder zusammenarbeiten, sind wir von der stetig wachsenden Qualität und der termingerechten Lieferung überzeugt. Alle Arbeitsabläufe und der Service funktionieren schnell und reibungslos“, so Christoph Glier, Geschäftsführer der Aggretech. Die Finder-Relais sind seither in fast allen von Aggretech produzierten Dieselstromerzeugern anzutreffen. In den Dieselstromaggregaten des Typs MTU700 kommen beispielsweise zwei Serien der zuverlässigen und robusten Relais zum Einsatz: die Koppelrelais der Serie 46 und Serie 55.

Für jede Aufgabe ein passender Typ

Die nur 15,8 mm breiten Koppel-Relais der Serie 46 sind Paradebeispiele für schlanke Interface-Technik (Archiv: Vogel Business Media)

Die Relais dieser Serien dienen in erster Linie zum Schalten von Lasten im Schaltschrank. So kann beispielsweise die Peripherie des Dieselstrom-Aggregats gesteuert werden, also etwa die Lüftungsklappen oder Nebenantriebe. Auch für die Steuerung der Steckdosen kommen die Relais zum Einsatz. Welches Relais verwendet wird, hängt natürlich von der jeweiligen Last ab. Die Relais der Serie 46 sind Steck-Print-Relais für einen Leistungsbereich bis zu 16 A, während es sich bei der Serie 55 um Miniatur-Industrie-Relais mit bis zu 10 A Leistung handelt. Die Serie 55 wird daher auch vornehmlich für das Schalten von Signallasten und zur Signalvervielfältigung eingesetzt.

Neben diesen beiden Typen liefert Finder unter anderem auch die Leistungsrelais vom Typ 65. Diese Serie wird für die Motor-Anlasser verwendet. Die Flexibilität der eingesetzten Relais hat dazu beigetragen, dass Finder inzwischen Hauptlieferant für die Schaltelemente ist. Alle Relais können entweder mit einem Sockel für die DIN-Schiene im Schaltschrank bezogen werden oder als Version für die Leiterplatte. Besonders die anwenderfreundliche Version für den Schaltschrank hat die Ingenieure bei Aggretech überzeugt, da sich die Relais bei Bedarf schnell austauschen und beispielsweise durch leistungsstärkere ersetzen lassen, ohne hierfür den Sockel von der DIN-Schiene abmontieren zu müssen.

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