Die Herausforderungen in der pharmazeutischen Industrie sind zahlreich: von der rechtzeitigen Medikamentenabgabe über strenge gesetzliche Vorschriften bis zur zunehmenden Komplexität der Bestandsverwaltung. Da das konventionelle Sortieren von Paketen fehleranfällig und zeitaufwändig ist, hat GPI mit Kuka und weiteren Partnern ein vollautomatisches Lagersystem entwickelt und dafür den KR Agilus integriert.
GPI hat mit Kuka und weiteren Partnern ein vollautomatisches Lagersystem für Apotheken entwickelt und dafür den KR Agilus integriert.
(Bild: KUKA)
Das Medikamentenmanagement stellt höchste Anforderungen an Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit – denn jeder Fehler oder jede Verzögerung kann schwerwiegende Folgen haben. Deshalb müssen Automatisierungslösungen für Apotheken immer höchsten Ansprüchen genügen. Gerade im Gesundheitssektor kann Automatisierung aber helfen, die Genauigkeit zu verbessern, die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken. Immer mehr Apotheken, Krankenhäuser und Großhändler erkennen diese Vorteile und automatisieren ihre Abläufe.
GPI, ein in Italien ansässiger Anbieter von Automatisierungslösungen für das Gesundheitswesen, hat ein intelligentes und zuverlässiges Eingabesystem entwickelt, das jede Verpackung erkennt, den Barcode und das Verfallsdatum scannt und an ein automatisiertes Greifersystem weiterleitet, das die Packung präzise in ein Apothekenlager lädt. Eine der größten Herausforderungen war die automatische Handhabung sämtlicher Arten von Verpackungen und die große Anzahl möglicher Szenarien, die im Handling entstehen können.
Das Einlagern von Medikamentenverpackungen ist in jedem Vorgang einzigartig und nicht vergleichbar mit den oft wiederkehrenden Bedingungen, die typischerweise für den Einsatz von Roboterarmen gelten. Es brauchte deshalb intelligente und leistungsfähige Automatisierungssysteme für Apotheken, die alle Herausforderungen meistert. GPI arbeitete hierfür neben KUKA mit verschiedenen Forschungseinrichtungen wie der Universität Trient und der Bruno-Kessler-Stiftung sowie Unternehmen aus der Apothekenbranche zusammen. Um maximale Effizienz in den Einlagerungsabläufen der Arzneimittel zu erreichen, war die nahtlose Integration des Verladesystems in das Apothekenlager entscheidend. Das vollautomatische System im Tandem mit einem Hochgeschwindigkeitsgreifer zu betreiben, ohne dessen Geschwindigkeit zu beeinträchtigen, war hierfür der Schlüssel. Deshalb hat GPI ein schlagkräftiges Team zusammengestellt: den kompakten KR Agilus und den hochmodernen, kabellosen Riedl Phasys-Greifer. "Neben der Präzision, Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit des KR Agilus haben die Kompaktheit der Kuka KRC5-Steuerung und die einfache Bedienung des Kuka SmartPad unsere Entscheidung für die Kuka-Lösung maßgeblich beeinflusst", betont Shahab Shakib Passand, Product Marketing Manager für Automation bei GPI. Das vollautomatische System von GPI ist außerdem besonders flexibel durch den Einsatz von Sensortechnologien, neuronalen Netzwerken und die Integration von Machine Learning Technologien. Von quadratischen bis hin zu zylindrischen Verpackungen kann das System dadurch Arzneipackungen effizient sortieren, kategorisieren und zu den gewünschten Apothekenlagern transportieren.
"Mit dem Aufkommen vollautomatischer Eingabesysteme hat sich ein Durchbruch im Apothekenbetrieb abgezeichnet. Diese hochmodernen Technologien rationalisieren den Prozess der Handhabung von Medikamentenpackungen und verbessern die Effizienz, die Genauigkeit und die Patientensicherheit erheblich", ergänzt Shahab Shakib Passand.
Zuverlässiges und schnelles Scannen von Barcode und Verfallsdatum
Für sein automatisiertes Verladesystem entwickelte GPI ein Modell mithilfe des KR Agilus.
(Bild: KUKA)
Barcodes spielen eine zentrale Rolle in der pharmazeutischen Bestandsverwaltung. Herkömmliche manuelle Scanprozesse sind nicht nur zeitaufwändig, sondern auch anfällig für menschliche Fehler. Das System des automatischen Verladens, „Ultra Phasys“, setzt in Verbindung mit dem KUKA-Roboterarm verschiedene Technologien ein: Dazu gehören eine Software für das Sortieren der einzelnen Arzneipackungen, Sensoren zur Identifizierung und Vermessung der Verpackungen sowie Kameras zur Erkennung von Produkten und Verfallsdaten ebenso wie zur Kennzeichnung von Medikamentenpackungen, deren Haltbarkeit sich dem Ende zuneigt.
Bis zu 360 Arzneipackungen pro Stunde
Der Riedl-Phasys-Greifer kann bis zu 360 Medikamentenverpackungen pro Stunde verarbeiten. Mit dem vollautomatischen Verladesystem hat GPI ein Alleinstellungsmerkmal im Markt der Apothekenautomatisierungssysteme etabliert. Bisher gibt es keine vergleichbare Lösung, die mit einem so schnellen Greifer die unterschiedlichen Arten von Arzneipackungen ohne Leistungseinbußen handhaben und laden kann. Das nahtlose Zusammenspiel zwischen dem KR Agilus und dem Riedl Phasys Greifer sorgt für optimale Geschwindigkeit und unterbrechungsfreie Arbeitsabläufe. "Mit der steigenden Nachfrage geht auch ein verstärkter Wettbewerb einher, da immer mehr Unternehmen versuchen, in den Markt der Apothekenautomatisierung einzutreten und ihre eigenen Lösungen anzubieten. Das bedeutet, dass die Unternehmen im Bereich der Apothekenautomatisierung ständig nach Innovationen und Differenzierung streben müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben", stellt Shahab Shakib Passand fest.
Skalierbarkeit, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität
Für maximale Geschwindigkeit und Effizienz sorgt die Kombination des kompakten KR Agilus mit dem schnellen Riedl Phasys-Greifer.
(Bild: KUKA)
"Die Kuka Automatisierungslösungen haben den Riedl Systemen zu einer überragenden Leistung verholfen und dazu beigetragen, GPI als einen führenden Akteur auf dem Markt für Apothekenautomation zu etablieren. Kuka ist der ideale Automatisierungspartner für uns, da er ein zuverlässiger Automatisierungspartner der Pharmaindustrie ist und technischen Support in vielen Ländern gewährleistet", betont Shahab Shakib Passand. Die Flexibilität der vollautomatischen Eingabesysteme ermöglicht es, die Automatisierungslösung an die individuellen Anforderungen verschiedenster Apotheken anzupassen, unabhängig von ihrer Größe und ihrem Umfang. Ganz gleich, ob es sich um eine kleine lokale Apotheke oder eine große Gesundheitseinrichtung handelt, diese Apothekenautomatisierungssysteme können entsprechend skaliert werden und führen zu Kosteneinsparungen und maximaler Effizienz.
Vollautomatisches Verladesystem ist ein wichtiger Meilenstein
Die vollautomatischen Verladesysteme revolutionieren den Apothekenbetrieb.
(Bild: KUKA)
Während sich die pharmazeutische Landschaft weiterentwickelt, stellt die Integration vollautomatischer Systeme zum Verladen von Medikamentenpackungen einen wichtigen Meilenstein für die Branche dar. Diese hochmodernen Technologien verändern die Art und Weise, wie Apotheken Arzneiverpackungen handhaben, Barcodes scannen und Medikamentenvorräte verwalten. Mit verbesserter Genauigkeit und Effizienz revolutionieren diese Systeme den Apothekenbetrieb und setzen neue Maßstäbe für Spitzenleistungen im Gesundheitswesen. Hierfür ist die Automatisierung von pharmazeutischen Prozessen ein notwendiger Faktor – im Sinne einer effizienten und zuverlässigen Patientenversorgung.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.