Suchen

Kühltechnik

Kühlgeräte in IoT-Anwendungen einbinden

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Um bereits in Betrieb befindliche Kühlgeräte der Serie Blue e in Condition-Monitoring- und IoT-Systeme einbinden zu können, bietet Rittal jetzt einen speziellen Adapter an, der umfassende Kommunikationsmöglichkeiten schafft.

Firma zum Thema

Die Einbindung von Kühlgeräten der Serie Blue e in übergeordnete Systeme geschieht in Kombination mit dem IoT Interface, das Rittal für die Geräte der Nachfolgeserie Blue e+ auf den Markt gebracht hat. Da eine direkte Kommunikation des IoT Interface mit den älteren Blue e Geräten nicht möglich ist, hat Rittal den IoT Adapter entwickelt.
Die Einbindung von Kühlgeräten der Serie Blue e in übergeordnete Systeme geschieht in Kombination mit dem IoT Interface, das Rittal für die Geräte der Nachfolgeserie Blue e+ auf den Markt gebracht hat. Da eine direkte Kommunikation des IoT Interface mit den älteren Blue e Geräten nicht möglich ist, hat Rittal den IoT Adapter entwickelt.
(Bild: Rittal)

Die Digitalisierung steht bei vielen Industriebetrieben weit oben auf der Agenda. Doch was tun, wenn Maschinen und Anlagen über keine ausreichenden Kommunikationsschnittstellen verfügen? Ein digitaler Retrofit, der bestehende Maschinen und Anlagen nachträglich mit geeigneter Kommunikationstechnologie ausstattet, kann hier eine Lösung sein. So hat Rittal für seine Kühlgeräte der Serie Blue e einen Adapter auf den Markt gebracht, mit dem sich die Geräte an smarte Condition-Monitoring- und IoT-Systeme anbinden lassen.

Auch Effizienzanalysen der Kühllösung durchführbar

Mit dem neuen Adapter ist ein Condition Monitoring von bis zu zehn Kühlgeräten im Master-Slave-Verbund möglich. Neben der Aufzeichnung der Daten lassen sich so auch Effizienzanalysen der Kühllösung durchführen. Auch eine Überwachung auf Störungen oder Überschreiten von Grenzwerten mit automatischer Benachrichtigung ist möglich. Dies soll für eine höhere Verfügbarkeit sorgen und Maschinen-Stillstände vermeiden.

Der Adapter ist für alle Geräte der Serie Blue e geeignet, die mit einem Comfort-Controller arbeiten. Sowohl Wandanbau als auch Dachaufbau-Kühlgeräte der Serie Blue e können so fit für Industrie 4.0 werden. Das gilt sowohl für die Standardgeräte als auch für die Versionen in Edelstahl.

Kühlgeräte für Solar- oder Windkraftanlagen

Ebenso lassen sich Rittal Kühlgeräte mit einer Nema 3R/4- bzw. Nema 4X-Klassifizierung in IoT-Anwendungen einbinden. Diese werden häufig im Außenbereich eingesetzt. Typische Beispiele für solche Outdoor-Anwendungen sind Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien wie Solar- oder Windkraftanlagen. Da diese häufig in abgelegenen Gegenden installiert werden, ist hier eine Fernüberwachung der Steuerungs- und Schaltanlage unabdingbar.

Einbindung von Kühlgeräten in übergeordnete Systeme

Die Einbindung von Kühlgeräten der Serie Blue e in übergeordnete Systeme geschieht in Kombination mit dem IoT Interface, das Rittal für die Geräte der Nachfolgeserie Blue e+ auf den Markt gebracht hat. Da eine direkte Kommunikation des IoT Interface mit den älteren Blue e Geräten nicht möglich ist, hat Rittal den IoT Adapter entwickelt. Die Konfiguration und Inbetriebnahme soll schnell, komfortabel und programmierfrei über den im IoT Interface integrierten Webserver erfolgen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46125440)