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Kaiser–Friedrich–Forschungspreis LED-Technologien würdigen

| Redakteur: Carina Schipper

Seit 2003 ehrt der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis alle zwei Jahre unter einem besonderen Schwerpunktthema der Optischen Technologien deutsche Wissenschaftler und Entwickler. In diesem Jahr liegt der Fokus auf LED-Technologien. Die Bewerbungsfrist für den mit 15.000 Euro dotierten Preis läuft noch bis Ende April.

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Die Forschungspreis erinnert an Kaiser Friedrich II., der ab 1220 30 Jahre über das hl. röm. Reich dt. Nation herrschte und sich brennend für die Wissenschaft interessierte.
Die Forschungspreis erinnert an Kaiser Friedrich II., der ab 1220 30 Jahre über das hl. röm. Reich dt. Nation herrschte und sich brennend für die Wissenschaft interessierte.
(Bild: gemeinfrei, wikipedia.org)

Die Entwicklung der Beleuchtungstechnik schreitet in den vergangenen Jahren schnell voran. Die klassische Glühbirne hat ausgedient und die Innovationen im Bereich der LED-Technologie eröffnen große Energieeinsparungen im industriellen, öffentlichen und privaten Umfeld. Die Ausschreibung des Kaiser–Friedrich–Forschungspreises (KFFP) konzentriert sich neben Themen wie Design auf die aktuelle LED-Technik. Schirmherr der Auszeichnung ist das Unternehmen Stöbich Brandschutz GmbH. Zu den diesjährigen Schwerpunkten gehören Innovationen aus dem Bereich der LED/OLED Entwicklung, Innovationen mit LED/OLED, innovatives Design und innovative Anwendungen. Interessierte könne ihre Bewerbungsmaterialien noch bis zum 28. April an die Photonic Net GmbH in Goslar senden.

Offen für alle Technologiebereiche

Der KFFP fördert Ergebnisse der Forschung, die ein hohes Innovationspotenzial für technische und naturwissenschaftliche Entwicklungen und eine deutliche Perspektive für die Umsetzung in neue Produkte und Verfahren erkennen lassen, heißt es. Dazu zählt auch die Anwendung der LED/OLED Technik zur Umsetzung innovativer Produkte. Der Wettbewerb lässt sämtliche Technologiebereiche aus Wissenschaft und Wirtschaft zu, die eine Arbeit im Rahmen der Themenfelder einreichen können. Die Ergebnisse der Arbeiten sollten das Alter eines Jahres nicht übersteigen. Unter allen Einsendungen wählt eine achtköpfige Jury das beste Projekt aus. Sie setzt sich aus Vertretern der Wissenschaft und der Industrie zusammen. Den Vorsitz übernimmt Dr.-Ing. Thomas Fahlbusch von Photonic Net. Neben ihm zählen Dr.-Ing. Jochen Stöbich (Stöbich Brandschutz GmbH), Prof. Dr. Wolfgang Kowalsky (TU Braunschweig), Prof. Dr. Gerd Marowsky (Laser-Laboratorium Göttingen e.V.), Prof. Dr. Wolfgang Schade (TU Clausthal), Dr. Marc Hüske (LPKF SolarQuipment GmbH), Dr. Bernd Stoffregen (Volkswagen AG) und Dr. Christian Véron (ZETT OPTICS GmbH) zu den Preisrichtern.

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