Leichtbauroboter Leichtbauroboter mit Absolutwertgeber und justierbaren Sicherheitsfunktionen

Redakteur: Lea Ziegler

Die dritte Generation der Leichtbauroboter UR5 und UR10 von Universal Robots ist auf dem Markt. Besondere Merkmale sind der Absolutwertgeber, die acht justierbaren Sicherheitsfunktionen und die doppelte Anzahl eingebauter I/Os.

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Die neuen Leichtbauroboter UR10 & UR5.
Die neuen Leichtbauroboter UR10 & UR5.
(Bild: Universal Robots)

Zudem kann zusätzliche Ausstattung an die Kontrollboxen angeschlossen werden.

Die TÜV-zertifizierten Roboterarme UR5 und UR10 wurden mit zahlreichen neuen Features ausgestattet. Dennoch bleibt Universal Robots dem Ansatz benutzerfreundlicher Leichtbauroboter für jedermann treu. Das optische Erscheinungsbild der sechsachsigen Knickarmroboter, die eine Tragkraft von 5 kg bzw. 10 kg haben, bleibt unverändert. Im Roboterarm sowie im Steuerprogramm verbergen sich verschiedene Neuerungen.

Absolutwertgeber ermöglicht schnelle Inbetriebnahme

Eine Neuerung der neuesten Robotergeneration ist der Absolutwertgeber. Diese technische Neuerung ermöglicht eine schnellere Inbetriebnahme der Roboterarme. Die absolute Position wird sofort nach Einschalten erkannt, so dass in dieser Phase keine initiale Referenzbewegung des Roboterarms notwendig ist. Damit können UR5 und UR10 automatisch gestartet werden – ohne Batterie. Mit der Integration des Absolutwertgebers können die Roboterarme noch einfacher in Maschinenanlagen integriert werden. Damit soll sich die Startzeit für alle Anwendung deutlich verkürzen und der Start generell vereinfachen.

Justierbare Sicherheitseinstellungen flexibel anpassbar

Die Sicherheitseinstellungen lassen sich bei der neuesten Generation der Leichtbauroboter von Universal Robots flexibel an die jeweilige Anwendung anpassen. Der Roboterarm verfügt über zwei verschiedenen Modi der Sicherheitsfunktionen, einem normalen und einem reduzierten. Während des Roboterbetriebs/einer Roboteranwendung ist es möglich, zwischen den Sicherheitseinstellungen zu wechseln. Dafür werden acht Sicherheitsfunktionen durch das neue, patentierte Sicherheitssystem überwacht: Positionen und Geschwindigkeiten der Gelenke; die Position, Orientierung, Geschwindigkeit und Kraft des TCP (Tool Center Points) sowie Impuls und Kraft des Roboters. Die Einstellungen können nur in einem passwortgeschütztem Bereich umprogrammiert werden. All diese Sicherheitsfunktionen werden als PLd eingestuft und sind TÜV-zertifiziert.

Das neue patentierte Sicherheitskonzept sei eine logische Weiterentwicklung der bisherigen Roboterarme. Die überarbeiteten Versionen von UR5 und UR10 können in unterschiedlichen Modi je nach Umgebung betrieben werden. „Wenn zum Beispiel ein Mitarbeiter die Roboterzelle betritt, kann der Roboter im reduzierten Modus arbeiten. Wenn der Mitarbeiter wieder weg ist wechselt der Roboter wieder in die normale Geschwindigkeit. Der Roboter kann auch beim Bestücken einer CNC-Maschine innerhalb der Maschine mit voller Geschwindigkeit laufen, sobald er außerhalb ist mit reduzierter“, so Esben H. Østergaard, CTO bei Universal Robots.

Das Sicherheitssystem „UR Safety 3.0“ der neuen Generation von UR5 und UR10 von Universal Robots wurde entsprechend der Normen EN ISO 13849:2008 PLd sowie EN ISO 10218-1:2011 durch den TÜV Nord zertifiziert und getestet.

16 digitale I/Os als digitale oder Sicherheitssignale

Weitere Neuerungen sind 16 zusätzliche digitale I/Os, die einfach als digitale Signale oder als Sicherheitssignale konfiguriert werden können, ein überarbeitetes Design der Control Box sowie ein Neuaufbau des Controllers.

Die sechsachsigen Knickarmroboter UR5 und UR10 eignen sich beispielsweise für kleine und mittelständische Betriebe. Aufgrund ihres geringen Eigengewichts und ihrer benutzerfreundlichen Bedienung via Touch Pad können sie innerhalb kürzester Zeit für die unterschiedlichsten Anwendungen programmiert werden, ohne aufwendige Schulungen oder tiefgehendes technisches Know how.

„Wir sprechen mit unseren flexiblen Roboterarmen eine breite Zielgruppe an – egal ob die Bestückung einer CNC-Maschine in einem Zehn-Mann-Betrieb oder der Klebeprozess bei einem Automobilhersteller, alle profitieren von unseren Produkten. Denn sie übernehmen eintönige oder gesundheitsgefährdende Aufgaben, die bislang von Menschen ausgeführt werden mussten“, meint Enrico Krog Iversen, CEO von Universal Robots. (lz)

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