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Diodensensor Leistung schnell und genau messen

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Mit neuen Modellen seiner Dreipfad-Diodensensoren macht Rohde & Schwarz sein Leistungsmesskopf-Portfolio noch flexibler. Neben den bewährten USB-fähigen Sensoren gibt es ab sofort auch LAN-fähige Versionen – perfekt für ferngesteuerte Anwendungen über große Distanzen.

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(Bild: Rohde & Schwarz)

Die USB-fähigen Dreipfad-Diodensensoren R&S NRPxxS und R&S NRPxxSN bieten laut Hersteller eine zuvor unerreichte Messgeschwindigkeit und Messgenauigkeit selbst bei niedrigen Pegeln. Die Variante R&S NRPxxSN bietet zusätzlich zur USB- eine LAN-Schnittstelle. Die Leistungsmessköpfe sind in beiden Ausführungen jeweils für drei Frequenzbereiche von 10 MHz bis 8 GHz, bis 18 GHz sowie bis 33 GHz erhältlich.

Hervorragende Messgeschwindigkeit

Die R&S NRPxxS/SN ermöglichen 10.000 getriggerte Messungen pro Sekunde mit einer minimalen Triggerauflösung von 100 µs. In einem speziellen Modus sind sogar mehr als 50.000 äquidistante Messungen pro Sekunde erreichbar. Hinzu kommt ein verbessertes Dreipfad-Diodenkonzept, mit dem die untere Messgrenze auf -70 dBm gesenkt werden konnte. Dadurch ergibt sich nicht nur ein sehr großer Dynamikbereich von 93 dB, sondern die R&S NRPxxS/SN messen insbesondere bei niedrigen Pegeln auch bis zu viermal schneller als frühere Lösungen.

LAN-Betrieb über Web-Browser

Die LAN-Schnittstelle der R&S NRPxxSN-Modelle ermöglicht nun auch abgesetzte Leistungsmessung über große Distanzen. So lassen sich beispielsweise Monitoring-Anwendungen von Satellitensystemen oder Partikelbeschleuniger, wo Sensoren an verschiedenen Stellen im System platziert sind, über einen zentralen PC steuern. Der Leistungsmesskopf wird einfach über ein GUI via Web-Browser bedient. Zusätzliche Software ist nicht notwendig.

Umfangreiche Messmodi für vielfältige Anwendungen Aufgrund ihrer hervorragenden Performance unterstützen die R&S NRPxxS/SN Leistungsmessköpfe Anwender im Bereich Mobilfunk bei Leistungsmessungen an Signalen wie GSM, 3GPP, LTE oder LTE-Advanced. Speziell das 33GHz-Modell eignet sich auch bestens für Entwicklung und Produktion von Antikollisionsradarsystemen im Automotive-Bereich. Anwender können auf die verfügbaren Messmodi Continous Average, Burst Average, Timeslot Average, Gate Average und Trace Measurements zurückgreifen.

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