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Wachstumsstrategie Lenze holt sich im Vorstand Verstärkung

| Redakteur: Karin Pfeiffer

Mit Jahresbeginn hat Lenze seinen Vorstand erweitert. Mit Jochen Heier als Chief Operating Officer will Lenze seine strategischen Prioritäten und Ziele bis 2020 und darüber hinaus, kurz „Strategie 2020+“ genannt, konsequent umsetzen.

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Zum 1. Januar 2018 hat Lenze mit Jochen Heier als Chief Operating Officer den Vorstand erweitert.
Zum 1. Januar 2018 hat Lenze mit Jochen Heier als Chief Operating Officer den Vorstand erweitert.
(Bild: Lenze)

Das neu geschaffene Vorstandsressort Operations wird ab 1. Januar 2018 von Jochen Heier (54) als Chief Operating Officer (COO) geführt. Heier zeichnete zuletzt bei Yanfeng Automotive Interiors als Vice President und General Manager Europa und Südafrika für die Leitung, strategische Entwicklung und den Ausbau des Geschäfts verantwortlich. Yanfeng gilt als weltweit größter Automobilzulieferer für Interiors. Zuvor war Jochen Heier in verschiedenen Führungspositionen unter anderem bei Johnson Controls, Exide Technologies oder der Frauenthal Holding AG tätig.

„Wir freuen uns, unsere Wachstumsstrategie 2020+ weiter mit Leben zu füllen und haben mit Jochen Heier einen international erfahrenen Top-Manager mit umfassenden Kompetenzen in Produktion, Supply-Chain-, Technologie-, Internationalisierungs- und Strategieumsetzungsthemen für Lenze gewinnen können“, meint Christian Wendler, Vorsitzender des Vorstands. In der neu geschaffenen Kernposition soll Heier für die weitere positive Entwicklung von Lenze im operativen Bereich verantwortlich zeichnen.

„Unser Ziel ist es, in den drei Kernbereichen Mechatronik, Automatisierungssysteme und -lösungen sowie den digitalen Services national aber vor allem auch international weiter zu wachsen und Lenze nachhaltig für die Zukunft aufzustellen“, so Christian Wendler weiter. Die Vorstandsmandate von Christian Wendler als CEO und Vorstandsvorsitzenden, Dr. Yorck Schmidt als Chief Financial Officer und Frank Maier als Chief Technology Officer bleiben unverändert.

Umsetzung der Strategie 2020+

Lenze hat seine Strategie 2020+ erstmals im Oktober 2017 im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz 2016/17 vorgestellt. Zur Umsetzung der Strategie sieht das Unternehmen in den kommenden Jahren deutlich mehr als 100 Mio. Euro über das bestehende Niveau hinausgehende Zukunftsinvestitionen vor. Von diesen wird ein wesentlicher Teil ab dem begonnenen Geschäftsjahr 2017/18 in das Kernprojekt Mechatronic Competence Campus (MCC) fließen. Mit dieser bisher größten Investition der Unternehmensgeschichte fasst Lenze drei Produktionsstätten in ein hochmodernes Werk mit modernster Logistik zusammen.

Mit der Wachstumsstrategie Lenze 2020+ will Lenze den schon vor einigen Jahren begonnenen Weg hin zu einer klaren Marktsegment-Orientierung konsequent fortsetzen und die Grundlagen für stabiles und nachhaltiges Wachstum im Kerngeschäft schaffen. Gleichzeitig greift sie die Herausforderungen der Digitalisierung auf und schafft neben dem Kerngeschäft Raum, um neue, zukunftsorientierte Geschäftsfelder zu entwickeln.

Lenzes Portfolio baut auf drei Säulen auf: zum einen auf mechatronischen Produkten und Paketen, zum anderen auf hard- und softwarebasierenden Automatisierungssystemen – das Kerngeschäft des Unternehmens. Hinzu kommen zukunftsweisende digitale Services als dritte Säule.

Lenze fokussiert sich dabei auf fünf Industrien: Automotive, Consumer Goods, Converting & Printing, Intralogistics und Textile. Ziel ist es, sich in jeder dieser Fokusindustrien unter den TOP 5 der führenden Anbieter zu etablieren.

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