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Industrie 4.0-Anwendungen Lenze zeigt konkrete Lösungen für die Fabrik von Morgen

| Redakteur: Gudrun Zehrer

„Integrated Industry – Discover Solutions“ ist das Motto der diesjährigen Hannover Messe. Das lässt sich live erleben auf dem Lenze-Stand, so die Ankündigung. Denn bei diesem Spezialisten für Motion Centric Automation dreht sich in diesem Jahr alles um konkrete Industrie 4.0 Lösungen für flexible, einfach zu handhabende und energieeffiziente Maschinen.

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Konkrete Industrie 4.0 Lösungen zeigt Lenze auf der Hannover Messe 2016.
Konkrete Industrie 4.0 Lösungen zeigt Lenze auf der Hannover Messe 2016.
(Lenze/2015 Ralf Böttcher)

Zu sehen ist, wie sich mit modernen Interaktionsmöglichkeiten Inbetriebnahmezeiten verkürzen lassen, dass durch intelligente Konzepte Energierückspeisung auch wirtschaftlich sinnvoll ist, wie Modularisierung den Maschinenbauer flexibler macht und wie Daten sicher aus der Maschine in die Cloud und zurück gebracht werden und Predictive Maintenance ermöglichen.

Premiere für neue Frequenzumrichterreihe

Seine Premiere auf der Hannover Messe feiert zudem die neue Frequenzumrichterreihe i500, die hinsichtlich der Baugröße, des Zuschnitts auf die Anwendung sowie der Einfachheit der Inbetriebnahme neue Maßstäbe setzt. Neu sind auch die großen Leistungen der Getriebereihe g500: Sie wird bis in die Drehmomentbereiche von 20.000 Nm aufgerundet.

Sichere Datenverbindung zwischen Produktion und Cloud

Das Thema Big Data und wie damit sicher umgegangen wird, ist momentan in aller Munde. Eine Schlüsselvoraussetzung ist eine sichere Datenverbindung zwischen Produktionsstätte und Cloud, sowie der anschließende Schutz der Daten gegen Missbrauch. Auf der Hannover Messe präsentiert Lenze erstmals eine solche Securitylösung, die einen sicheren Verbindungsaufbau von der Maschine zur Cloud und wieder zurück sowie eine Datenanalyse mit anschließende Aufbereitung der Informationen für den Anwender bietet.

Modulare Konzepte für Maschinen

Um individualisierte Produkte zu Konditionen einer industriellen Großserienfertigung herzustellen, müssen Maschinen hochflexibel, intelligent und vernetzt sein, ohne zu komplex in der Handhabung zu werden. Maschinenbauer stehen vor der Herausforderung, ihre flexiblen Maschinen möglichst schnell auf den Markt zu bringen.

Das gelingt am besten durch die Zerlegung der komplexen Bewegungsabläufe der Maschine in ihre funktionalen Einheiten. Standardisierte Module können leicht wiederverwendet werden, Testzeiten und Fehlerraten sinken und es bleibt mehr Zeit für die Ausarbeitung der Maschinenausprägungen, die dem eigenen Kunden wichtig sind.

Messebesucher können sich hinsichtlich modularer Software- und Hardware sowie moderner Schnittstellen für flexible Maschinenkonzepte informieren.

Energierückspeisung auch nachträglich installierbar

Mit der neuen Rückspeiseeinheit wird Energierückspeisung auch wirtschaftlich attraktiv, sinnvoll und vor allem einfach, so der Hersteller. Jetzt kommt sie in zwei Leistungsstufen mit 12/24 und 26/48 KW auf den Markt. Das Besondere: Durch die Trennung von Einspeise- und Rückspeisepfad können beide Zweige separat ausgelegt werden, was eine exakte Dimensionierung nach Bedarf der Anlage ermöglicht. Die Rückspeiseleistung kann durch Parallelschaltung mehrerer Module auf einfache Weise skaliert werden. Durch seinen hohen Wirkungsgrad und den Verzicht auf externe Filter hat der Rückspeiser eine kurze Amortisierungszeit und besticht mit seiner kompakten Bauweise. Auch eine Nachrüstung in bestehende Maschinen ist problemlos möglich. Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel Hubwerke, bei denen während des Senkens der Last zeitweise eine relativ hohe Energie anfällt, oder auch Prüfstände, bei denen prinzipbedingt dauerhaft die Energie des Prüflings abgeführt werden muss.

Tool zur Basisauslegung eines Antriebs

Schnell und einfach zum richtigen Produkt – das garantiert der Easy Product Finder. Das neue Tool macht die Basisauslegung eines Antriebs effektiv und schnell. Mit nur wenigen Klicks und Parametern hat der Kunde das richtige Produkt für seine Anwendung gefunden. Vorteilhaft ist die Zeitersparnis und die Bedienung des Tools ohne umfangreiches Lenze-Produktwissen. Diese Vorgehensweise ist besonders zu Beginn eines Engineering-Prozesses hilfreich, um einen schnellen Überblick über mögliche Antriebskonzepte zu erhalten. Weiterer Pluspunkt für die Usability: Eine Freitextsuche nach Stichwörtern, Produkten oder Typbezeichnungen, Filter für unterschiedliche Suchkriterien oder die Produktvergleichsfunktion.

Hannover Messe: Halle 14, Stand H20

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