Servoantriebe

Lösungen für einen effizienten Energieeinsatz

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Kommunikation über CANopen und EtherCAT

Der Servo ist in den Motorflanschgrößen 70 und 100 Millimeter erhältlich. Die Versorgung erfolgt entweder einphasig mit 110 bis 230 V~ oder dreiphasig mit 208 bis 480 V. Zwei Varianten für den Anschluss des Feldbusses und der Ein-/Ausgänge stehen zur Auswahl, entweder Industriesteckverbinder oder Schraubklemmen. Die Kommunikation zwischen Antrieb und Steuerung erfolgt über die weit verbreiteten Protokolle CANopen oder EtherCAT. Für Synchronanwendungen können die Protokolle CANmotion oder EtherCAT verwendet werden. Mit den verfügbaren Baugrößen, den Feldbusschnittstellen, den Motorleistungen und den Anschlussmöglichkeiten stellt Lexium 32 Integrated ein äußerst flexibles dezentrales Antriebssystem bis 2,2 Kilowatt dar.

Einfache Verkabelung reduziert Engineering

Durch ein innovatives Steckkonzept für die Anschlussmodule können die Kabel entweder an der Oberseite oder der Rückseite des Antriebs verschraubt werden. So muss die Anlage nicht auf den Antrieb abgestimmt werden, sondern der Antrieb lässt sich unabhängig von der Bauweise einer Maschine anpassen.

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Einsparungen ergeben sich einerseits aus dem geringeren erforderlichen Schaltschrankvolumen und dem reduzierten Verkabelungs-/Installationsaufwand. Die herkömmlichen Leistungs- oder Encoderkabel zwischen Servomotor und -verstärker entfallen. Dies führt zusätzlich zu den Einsparungen zu einer Verringerung des Projektierungsaufwands und der Oberschwingungsbelastung im Betrieb zugunsten einer höheren Ausfallsicherheit der Anlagen.

Norbert Hoyer, Produktmanager, erklärt: „Nach unseren Berechnungen lassen sich allein durch den Wegfall der Kühlgeräte und durch die kleineren Schaltschränke Einsparungen von bis zu 30 Prozent gegenüber herkömmlichen Servoantriebskonzepten erzielen“.

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