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Maersk-Containerschiffe mit umweltfreundlichen Antriebs- und Stromerzeugunssystemen ausgesrüstet

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Umweltfreundliche Wärmerückgewinnung wird möglich

Die Stromerzeugungssysteme SGM, die mit einem Abwärmerückgewinnungssystem (WHRS – Waste Heat Recovery System) gekoppelt sind, spielen eine wichtige Rolle bei der Optimierung der Schiffsantriebe und unterstützen die an Bord befindliche umweltfreundliche Wärmerückgewinnung. Durch das WHR-System werden die Abgase der Maschine aufgefangen und zum Betreiben des kombinierten Abgas-/Dampfturbinensatzes verwendet, der elektrischen Strom erzeugt. Unter Ausnutzung dieser Energie kann die Stromerzeugung insgesamt mit weniger Kraftstoffverbrauch betrieben werden. Gleichzeitig werden die CO2-Emissionen um circa zwölf Prozent verringert. Das EcoMain Decision Support System von Siemens trägt zur Optimierung des Energieverbrauchs des Schiffs bei. Es ermöglicht eine individuelle Festlegung von Wartungszyklen, die eine wichtige Rolle bei den Betriebskosten spielen. So liefern die technischen Bordanlagen und -systeme aussagefähige Daten wie Status, Leistung und Effizienz. Die EcoMain-Kommunikationsplattform optimiert diesen Betrieb und trägt dazu bei, das wirtschaftliche Potenzial des Schiffs voll auszuschöpfen. Durch zahlreiche Bordschnittstellen ist EcoMain in der Lage, Daten von möglichst vielen technischen Systemen zu erfassen. Diese Informationen werden später in einemstandardisierten Format aufbereitet und auf einer gemeinsamen Datenplattform verfügbar gemacht. Somit können unter anderem Energieverbrauch, Emissionen, Bunkern von Flüssigkeiten, Wartungspläne sowie das Dokumenten- und Wissensmanagement ausgewertet und nachfolgend optimiert werden. Das größte Optimierungspotenzial liegt beim Energieverbrauch, bei der Umweltverträglichkeit und bei den Wartungsintervallen. Ein Kernelement der Service-Vereinbarung ist die Entwicklung effektiver Wartungsprogramme und innovativer Technologien und Strategien, die für den Schutz der Anlagen im Falle unvorhergesehener Störungen und Ausfälle benötigt werden. Das Projekt soll Anfang 2015 abgeschlossen sein.

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