Antriebstechnik

Maestro dirigiert 60 Servoantriebe

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Servoantrieb kommt mit wenig Platz aus

In die Motoren der Maschine wird ein kompakter, leistungsstarker und robuster Servoregler der Reihe Gold Whistle integriert. Dadurch fällt die Konstruktion des Rundläufers bedeutend einfacher aus. Der Servoantrieb braucht nur wenig Platz und zeichnet sich durch ein geringes Gewicht aus. Als Verdrahtung sind nur noch der DC-Bus und ein EtherCAT-Kabel erforderlich. Damit lässt sich auch die Größe des Schaltschrankes verringern. Die kompakten, intelligenten Servoregler des Typs Gold Whistle sind für hohe Bandbreiten und kurze Reaktionszeiten ausgelegt. Sie bieten selbst bei nichtlinearen, hochauflösenden Systemmechaniken beste Leistung. Dies ermöglicht einen schnellen, stabilen und fehlerfreien Maschinenbetrieb bei hohem Durchsatz.

Das ganze Orchester der 60 Servoantriebe wird von Elmos Multiachsen-Steuerung Maestro dirigiert. Dieser steuert und überwacht die gesamte Etikettierung und Versiegelung der Flaschen. Durch die Verbindung mit den Gold Servoreglern erfolgt jede Bewegung in Harmonie.

Für eine besonders schnelle Etikettierung und Versiegelung der Flaschen sorgt ein Rundläufer mit 60 Drehtellern. Die Zuführung und Vereinzelung der Flaschen erfolgt in der Anlage automatisch. An jedem einzelnen Drehteller des Rundläufers ist ein hochleistungsfähiges, platzsparendes Duet von Elmo angebracht. Bei diesen integrierten Motor-Servoantrieben ist ein Servomotor mit einem Servoregler zu einer Einheit kombiniert.

Der Hersteller hat den kompakten Motor mit dem leistungsstarken Regler eigens für einen Einsatz in beengten Platzverhältnissen entwickelt. Mit einem hochauflösenden Absolutwertgeber erweisen sich diese präzisen Servoantriebe als sehr effizient. Die Duet-Lösung muss so robust sein, dass sie selbst den Schwingungen des Rundläufers standhält. Dank der Minimalverkabelung kommt es bei dieser Lösung nur zu geringfügigen elektromagnetischen Störungen, EMI und RFI sind niedrig. Zusammen mit der seriellen Verdrahtung des EtherCAT-Netzwerks eignet sich die Lösung deshalb bestens für mehrachsige Bewegungsszenarien mit einer hohen Anzahl von Achsen.

Flaschendrehen mit dem Multiachsen-Controller

In der Maschine sind vier High-Speed-Kameras installiert. Sobald eine Flasche eine Kameraeinheit passiert, machte diese ein Bild und überträgt es an den Hostcomputer. Dieser wiederum verarbeitet die Bilddaten und errechnet, wo genau das Etikett aufzubringen ist. Für die Etikettierung müssen die Flaschen gedreht werden. Das steuert Elmos Multiachsen-Controller Maestro. Dieser legt fest, wo das Etikett platziert werden sollte und gleicht diese Information mit den Daten des ECAM-Werkzeugs ab. Erst danach wird etikettiert.

Alle Slaves entsprechen den im DS402 Standard definierten Vorgaben. Der Maestro und EASII ermöglichen hohe Interpolationslevel und damit fließende, präzise Bewegungen mit einer minimalen Anzahl von ECAM-Punkten. Sie gewährleisten eine schnelle, dynamische Übermittlung und Weiterverarbeitung aller Daten selbst bei komplexen Strukturen und eine virtuelle Achsensynchronisation.

Mit der neuen Technologie können bis zu 60.000 Etiketten pro Stunde aufgebracht werden. Trotz der hohen Geschwindigkeit arbeiten die Maschinen äußerst präzise. Die Fehlerrate ist gering.

* *Haim Monhait, CEO und Rami Simani , Manager Application; beide Elmo

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