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Sensorik Magnetsensor für Wege, Winkel oder Drehzahlen

| Redakteur: Julia Stemann

Siko präsentiert mit der MSC-Sensorfamilie die aktuelle Version an ultrakompakten Magnetsensoren für Industrie, Maschinen- und Anlagenbau. Der Sensor MSC500 ist mit einem Status-LED ausgestattet, der die Funktionskontrolle für den Anwender erleichtern soll. Die Montage wird durch einen Steckanschluss vereinfacht.

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Der Magnetsensor MSC500 verfügt über einen integrierten Status-LED, der die Funktionskontrolle vereinfacht.
Der Magnetsensor MSC500 verfügt über einen integrierten Status-LED, der die Funktionskontrolle vereinfacht.
(Bild: Siko)

Der Magnetsensor MSC500 kann z.B. für Linearantriebe, die Anschlagverstellung bei Sägen und zur Messung der Nachführung an Solaranlagen verwendet werden. Die Sensorik erfasst verschleißfrei und berührungslos zusammen mit den dazugehörigen Magnetbändern oder Magnetringen Wege, Winkel oder Drehzahlen. Der Sensor liest den magnetischen Code des Magnetbandes oder Magnetringes inkrementell. Diese Informationen werden in digitale Rechtecksignale umgewandelt und an die weiterführende Elektronik gesendet.

Einfache Funktionskontrolle durch Status-LED

Der MSC500 stellt eine Weiterentwicklung der Mag-Line Magnetsensoren in Bezug auf deren Leistungsfähigkeit und der integrierten Technik dar. So beinhaltet der Sensor eine mehrfarbige Status-LED, die dem Anwender die Inbetriebnahme sowie die Funktionskontrolle erleichtern soll. Damit wird z.B. der korrekte Abstand zwischen Magnetband oder Magnetring visuell überwacht. Ist der Leseabstand zu groß, wird dies dem Anwender optisch über eine blaue LED-Beleuchtung visualisiert. Die Farbe Grün signalisiert die intakte Stromversorgung, die Farbe Gelb, dass die codierten Weginformationen von Magnetband oder Magnetring korrekt gelesen werden.

Steckanschlüsse ermöglichen schnelle Montage

Eine weitere Ergänzung ist der Steckanschluss direkt am Sensor. Die Verbindung aus steckbarer Version und der Status-LED ermöglicht bei kompakter Bauform den Einbau bei geringen Platzverhältnissen. Dies soll zu einer schnellen Montage des Systems beitragen. Das robuste Kunststoffgehäuse ist anbaukompatibel zu den bisherigen Bauformen der Mag-Line Magnetsensoren.

Flexibilität bei Kabellängen und Auswertesignalen

Der Sensor liefert digitale Rechtecksignale mit Auflösungen von 0,1 mm bis 0,001 mm je nach Sensortyp. Über die optional erhältliche Kabelverlängerung KV1C in unterschiedlichen Längen von 1 bis 20 m kann der Kunde selbst entscheiden, welche Signale tatsächlich verwendet werden. Die Kabelverlängerung ist in 4-, 5-, 6- oder 8-adriger Ausführung erhältlich. Somit ist die einfache Auswertung von A+B-Signal bis hin zur Auswertung der invertierten Signale und des periodischen Indexsignals mit ein und demselben Sensor möglich. Alle diese Signale sind bereits in der Standardausführung integriert.

Optional kann der Sensor mit fixer oder flexibler Referenzpunkterkennung zur Detektion einer bandseitigen Referenzmarke ausgestattet werden.

Parameter individuell programmieren

Mit Hilfe des Programmiertools PT5500 können Parameter wie Auflösung und Pulsabstand nachträglich geändert und der gewünschten Applikation individuell angepasst werden. Dies soll die Anzahl der Versionen verringern, Kosten in der Lagerlogistik sparen und kurze Lieferzeiten garantieren.

Technische Merkmale:

  • max. Auflösung 1µm
  • max. 200.000 Impulse/Umdrehung mit Magnetring MR500 und MBR500
  • Wiederholgenauigkeit 5µm
  • mögliche/integrierte Ausgangsschaltungen PP, TTL, LD
  • Sensoranschluss steckbar mit Kabelverlängerung KV1C als Zubehör

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